Der Brechreiz, der mich überkommt, wenn ich die wüsten Rundumschläge dieser Israel-Versteher und Pro Israel-Politiker aller Couleur lese, lässt mich ernsthaft zweifeln, ob es diese Vertreter ihrer Zunft verdient haben, noch mal gewählt zu werden

Evelyn_Hecht-GalinskiKommentar vom Hochblauen zum Gedicht von Günter Grass und dessen Folgen 

Kollektive Oster/Pessach-Treibjagd ist eröffnet

Von Evelyn Hecht-Galinski

Quelle: NrhZ

Ist Deutschland eigentlich noch zu retten? Mir scheint, dass sich hier in unserem Land eine gefährliche, erschreckende und hoch ansteckende Krankheit verbreitet – der Virus der Duckmäuser und Nachplapperer. Hat es nicht Tradition, Dichter und Denker zu verdammen, oder sie in die Emigration zu schicken? Schrieb nicht ein großer Vorgänger von Günter Grass, nämlich Carl von Ossietzky sinngemäß, nicht wer den Dreck verursacht, sondern der, der auf den Dreck hinweist, wird verdammt. Weiterlesen

Da aber das Bekenntnis zu Israel Teil der deutschen Staatsdoktrin ist (siehe Merkel bis Gysi), verletzte der Literaturnobelpreisträger Grass hier ein Tabu und die staatstragende Journaille stürzte sich laut schreiend auf Grass.

Günter_Grass_auf_dem_Blauen_SofaZum Tod von Günter Grass

Von Gerd Höhne

Man sagt, Grass sei arrogant gewesen. Das sind viele Schriftsteller, ich kannte selbst einige von ihnen persönlich: Yaak Karunske, Friedrich Christian Delius, Hans Christoph Buch, Hans Magnus Enzensberger. Sie alle  waren zutiefst überzeugt von sich. Warum nicht dann einer der ganz Großen – Günter Grass? Weiterlesen

Während Kiew die Aufständischen im Donbass beschuldigt, den Waffenstillstand zu brechen, und die NATO zum wiederholten Male ohne jeden Beleg behauptet, Moskau rüste die ostukrainischen Aufständischen im Widerspruch zum Minsker Abkommen weiterhin auf, räumen selbst deutsche Medien inzwischen ein, dass die Umsetzung des Abkommens von der ukrainischen Regierung verzögert wird.

Poroschenko-Schoko-640x360Faschisten als Vorbild

KIEW/BERLIN

(german-foreign-policy vom 14.04.2015) – Mit einem Außenministertreffen zum Ukraine-Konflikt hat die Bundesregierung am gestrigen Abend die Umsetzung des Minsker Abkommens voranzubringen versucht. Während Kiew und die NATO den Aufständischen im Donbass und Russland die Schuld an Verstößen gegen den Waffenstillstand geben, behindert die von Berlin protegierte Regierung der Ukraine den Friedensprozess, schränkt zudem die Meinungsfreiheit im Inland massiv ein und verschärft die Zensur. Laut Berichten etwa der OSZE setzen ukrainische Einheiten ihre Offensiven im Osten des Landes trotz des Waffenstillstands fort. Gleichzeitig verbietet das Parlament jegliche Form öffentlichen Eintretens für kommunistische Organisationen und das Zeigen kommunistischer Symbole. Organisationen von NS-Kollaborateuren und ihren Nachfolger sind von keinem Verbot betroffen; im Gegenteil: Angehörige faschistischer Verbände erhalten hochrangige Posten in den ukrainischen Repressionsapparaten. Der Geheimdienstchef kündigt das Anknüpfen an Methoden faschistischer NS-Kollaborateure aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs an. Zudem werden Filme verboten, die ein positives Bild des russischen oder des sowjetischen Staats oder ihrer Angestellten vermitteln. Der staatlich verordnete Russland-Hass lässt neue Abspaltungsbewegungen in der russischsprachigen Bevölkerung der prowestlich gewendeten Ukraine nicht mehr ausgeschlossen erscheinen. Weiterlesen

Die Inquisition wurde in Spanien erst Anfang des 19. Jahrhunderts abgeschafft (wo noch Zeichnungen von Goya an sie erinnern, – Goya, der schließlich vor dem katholischen König Ferdinand VII in den Süden Frankreichs flüchtete, um dort die letzten Jahre seines Lebens zu verbringen).

zoneZur christlichen Religion

Von Joseph Welter

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek vom  8. April 2015

Das Absurdeste, was Religionen hervorgebracht haben, ist die Vorstellung ewiger Höllenqualen. Die Gründe dafür sind ziemlich klar: mit Angst und Schuldgefühlen können Menschen beherrscht werden.

Noch im Alten Testament ist nirgends die Rede von einer ewigen Strafe. Vergehen können bis ins vierte Geschlecht bestraft werden (Moses, 2,20), – was allerdings auch nicht nach Gerechtigkeit aussieht. Aber in den Evangelien spricht Jesus oft von der Höllenstrafe. Er sagt zu Menschen, die seine Vorstellungen nicht akzeptieren: »Ihr Schlangen- und Natterngezücht! Wie werdet ihr der Verurteilung zur Hölle entrinnen?« Die Übeltäter und Sünder werden »in den Feuerofen geworfen«. »Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein« (Matthäus, 13). Kinder, welche noch in den fünfziger Jahren den Reli­gionsunterricht über sich ergehen ließen, wussten, dass man allein wegen eines Vergehens gegen das sechste Gebot in die Hölle wandern konnte (»Todsünde«). Zu diesem sadistischen Höhepunkt hatte sich das Christentum im Laufe der zeit gesteigert. Während es im Alten Testament beim sechsten Gebot nur heißt: »Du sollst nicht ehebrechen« (Moses, 20). Weiterlesen

Athen hat in den vergangenen Monaten keinen Zweifel daran gelassen, dass es die Boykottmaßnahmen gegen Moskau für „unsinnig“ hält und bereit ist, bei Bedarf offen gegen sie zu opponieren.

schulzBerliner Regierung will der griechischen Regierung Vorschriften machen. Allen voran der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz – der mit der großen Schnauze und wenig Verstand

Geschlossen unter deutscher Führung

BERLIN/ATHEN

(german-foreign-policy vom 08.04.2015) – Vor dem heutigen Moskau-Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras setzt Berlin Athen heftig unter Druck. Es sei „nicht akzeptabel“, wenn Griechenland im Gegenzug gegen etwaige russische Finanzhilfen von der deutsch geprägten Sanktionspolitik der EU gegen Russland abweiche, warnt der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz. Ähnlich äußern sich weitere Funktionsträger des Bundestages sowie der EU-Kommission. Athen hat in den vergangenen Monaten keinen Zweifel daran gelassen, dass es die Boykottmaßnahmen gegen Moskau für „unsinnig“ hält und bereit ist, bei Bedarf offen gegen sie zu opponieren. Beobachter weisen darauf hin, dass kürzlich Zypern in ähnlicher Situation Russland als Gegenleistung für Finanzhilfen ein Militärabkommen gewährt hat, das deutschen Plänen diametral zuwiderläuft. In Berlin gilt dies auch deshalb als misslich, weil die EU, wie Parlamentspräsident Schulz erklärt, nur bei außenpolitischer Geschlossenheit zur „Weltmacht“ unter deutscher Führung werden kann. Die ökonomisch weg brechenden Ränder der EU drohen Berlin und Brüssel, die ihre Interessen ignorieren, in höchster Not diese Geschlossenheit zu verweigern. Weiterlesen