Hunderttausende Flüchtlinge, Opfer der Imperialisten, werden als Geiseln behandelt, als Verhandlungsmasse bei dem Gezänke um Erdöl, Fördertrassen und Märkte, um die Kontrolle der Region.

demo_athen2Demonstration der PAME gegen die EU-Migrationspolitik vor der Athener Vertretung der Europäischen Kommission

Quelle: KKE

Die PAME demonstrierte am 24. April in Athen gegen die EU-Migrationspolitik, in Koordination mit der USB Italiens (Vereinigung der Basisgewerkschaften), die eine entsprechende Kundgebung in Rom organisierte. Weiterlesen

Anstatt den Menschen in ihrem eigenen Land eine Perspektive zu bieten, wird auf der Jagd nach Surplusprofit jede Möglichkeit zur Hilfe in ihr Gegenteil verwandelt. Und dann verwundert man sich, wenn die Menschen aufbrechen, um ihr Heil dort zu suchen, wo angeblich Milch und Honig fließen.

FriedensnobelpreisFriedensnobelpreisträger EU und die Menschenrechte

Von Werner S.

Über 700 Flüchtlinge ertranken in den Wellen des Mittelmeeres. Die Politiker der EU überschlugen sich im Eifer, die Todesopfer zu bedauern. Alle schienen zutiefst betroffen. Kaum war die Nachricht durch, die ersten Krokodilstränen von der Wange gewischt, kamen schon die ersten Vorschläge, wie solcherlei in Zukunft verhindert werden könnte. Weiterlesen

Ein Streik ist ein legitimes Mittel der Arbeiter und Angestellten, um bestimmte Forderungen gegenüber ihren Ausbeutern durchzusetzen. Und niemand ist berechtigt, sie daran zu hindern. Was kann man da tun? Man macht sie madig und versucht, einen Keil zwischen die verschiedenen Beschäftigtengruppen zu treiben.

streik_DB_bearbeitet-1Die Medien und die demokratischen Rechte

Von whs

Arbeiterkorrespondenz auf Kommunisten-online

Die GdL ruft ihre Mitglieder zum Streik. Der Weselsky traut sich was. Was wollen die eigentlich? Haben die nicht erst gestreikt? Und jetzt schon wieder? Dürfen sie denn das? Ja, sie dürfen. Nach Artikel 9 Abs. 3 des Grundgesetzes dürfen sie und niemand darf sie behindern; auch das steht dort, in diesem Artikel. Weiterlesen

Bezeichnet der Bundestag in seiner für den hundertsten Jahrestag des Beginns der Massaker geplanten Resolution den Genozid tatsächlich als Genozid, dann räumt er ein, dass sich deutsche Offiziere und Regierungsstellen eines Verbrechens schuldig gemacht haben, das nicht verjährt.

Kaiser Wilhelm II. - Staatssbesuch in der Türkei

Kaiser Wilhelm II. – Staatssbesuch in der Türkei

Ratschläge für den Genozid

BERLIN/ANKARA

german-foreign-policy vom 21.04.2015 – Der aktuelle Berliner Streit um die offizielle Bezeichnung für den Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich ist ein Streit um die offizielle Einstufung auch deutscher Staatsverbrechen. Dies ergibt sich aus historischen Untersuchungen und aus neuen Recherchen, die die Beihilfe hoher Funktionsträger des deutschen Kaiserreichs für den Genozid klar nachweisen. Demnach haben deutsche Offiziere, die im Ersten Weltkrieg führende Positionen in der osmanischen Armee bekleideten, etwa an Deportationsbeschlüssen mitgewirkt, die die armenischsprachigen Einwohner des Osmanischen Reichs der genozidalen Gewalt osmanischer Militärs und anatolischer Banden preisgaben. Weiterlesen

Die Männer wurden umgebracht, die Mädchen in Harems und in Haushalten geschleppt, die Frauen wurden ausgeraubt und hilflos zurückgelassen

Sultan Abdulhamid II.

Sultan Abdulhamid II.

Zeitgenössische Berichte vom Völkermord an den Armeniern

Henry Morgenthau Amerikanischer Botschafter in Konstantinopel, 1913-1916

„Eines tages trat Talat Pascha*** mit einem Anliegen an mich heran, der vielleicht das erstaunlichste war was ich jemals gehört hatte. Die Versicherungesfirmen New York Insurance und Equity Life New York hatten jahrelang gute Geschäfte mit den Armeniern gemacht. Ich wünschte mir sagte Talat Pascha, sie könnten diese Versicherungsfirmen dazu bringen uns eine komplette Liste der armenischen Versicherungsnehmer zu schicken. Sie sind jetzt praktisch alle tot und haben keine Nachkommen die das Geld bekommen könnten. Anspruchsberechtigt sind jetzt wir, die Regierung (türkische), Tun Sie das?” Weiterlesen