Brechts Vorstellung von Patriotismus – sind auch die unseren

ddr_fahneAnmut sparet nicht noch Mühe

Text: Bertolt Brecht / Musik: Hanns Eisler

Anmut sparet nicht noch Mühe,
Leidenschaft nicht noch Verstand,
daß ein gutes Deutschland blühe,
wie ein andres gutes Land.

Daß die Völker nicht erbleichen
wie vor einer Räuberin,
sondern ihre Hände reichen
uns wie andern Völkern hin.

Und nicht über und nicht unter
andern Völkern wolln wir sein,
von der See bis zu den Alpen,
von der Oder bis zum Rhein.

Und weil wir dies Land verbessern,
lieben und beschirmen wir’s.
Und das liebste mag’s uns scheinen
so wie andern Völkern ihrs.

Text: Bertolt Brecht Musik: Hanns Eisler
Aufnahmen mit Busch: 1953 hören Weiterlesen

Auf Linie Netanjahus. In Leipzig beschimpften Antideutsche Flüchtlinge als »Scheiß-Araber«

Antideutsche4Saufen, pöbeln, prügeln

Antideutsche in Leipzig denunzieren und wenden Gewalt an.

Von Simon Zeise

http://www.jungewelt.de/2015/03-18/025.php

Am letzten Freitag stellte die Autorin Susann Witt-Stahl auf Einladung des Arbeitskreis (Ak) Nahost an der Universität Leipzig ihr Buch »Antifa heisst Luftangriff – Zur Regression einer Revolutionären Bewegung« vor. Bereits am Donnerstag (jW berichtete) veranstaltete der Ak eine Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten Annette Groth (Die Linke) über das Russel-Tribunal, das israelische Menschenrechtsverletzungen anklagt. Der Ak wollte mit seinen Veranstaltungen ein kritisches Gegenprogramm zur Leipziger Buchmesse anbieten, dort waren Menschenrechtsverletzungen Israels kein Thema. Weiterlesen

Wir (die USA) werden von Kriegen begleitet bzw. betroffen. Europa wird, wie ich vermute, zwar nicht zu den großen Kriegen zurückkehren, aber es wird wieder zum menschlichen Normalfall zurückkehren: Es wird seine Kriege haben, seine Friedenszeiten, und es wird seine Leben verlieren.

fridmanDas große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten. (Brecht)

Der US-Imperialismus strebt nach Weltherrschaft – auch mittels Krieg

George Friedman gibt die Ziele des US-Imperialismus unumwunden zu

Kommentar der Redaktion K-online:

Natürlich wissen wir im Moment noch nicht, was man in Rußland darüber denkt, aber so dumm sind die Russen natürlich nicht, daß sie die imperialistischen Bestrebungen solcher Ganoven à la Friedman nicht durchschauen würden. Es ist auch eine völlig falsche Fragestellung, wenn man die heutige Situation in einen solchen Kontext stellt und behauptet, es sei schon immer das Bestreben der USA gewesen, ein „Bündnis“ zwischen Rußland und Deutschland zu verhindern. Das stimmt einfach nicht, da Rußland und die Sowjetunion zwei völlig verschiedene Staaten sind. Ein solches „Bündnis“ gab es nicht und wird es wohl auch nicht geben. Aber das spielt hier keine Rolle. (Der Bruderbund zwischen der sozialistischen Sowjetunion und den anderen sozialistischen Ländern war etwas völlig anderes – das kann dieser Friedman natürlich nicht begreifen!) Weiterlesen

War erst einmal ein Staat als neues Ziel ausgewählt, hatte die Dämonisierung des Gegners höchste Priorität.

rupp1Wie man einen Konflikt verkauft  

Beispiel Kosovo-Krieg: Anteil der Medien an der Vorbereitung, Begleitung und Auswertung der NATO-Angriffe  

Rainer Rupp 

In: junge Welt online vom 13.03.2015 

Vom 5. bis zum 8. März veranstaltete die Neue Gesellschaft für Psychologie in Berlin den Kongress »Krieg um die Köpfe«. Es ging dabei unter anderem um die Einstimmung der Bevölkerung auf die scheinbare Notwendigkeit und Unausweichlichkeit der Beteiligung an Kriegen, um mediale Formierungs- und politische Entscheidungsprozesse.  Weiterlesen

Der massenhafte Ankauf von Staatsanleihen dient lediglich dazu, das fortzusetzen, was die imperialistischen Regierungen und ihre Machtinstrumente wie die EZB schon immer – und seit einigen Jahren besonders exzessiv – tun: Sie betreiben eine Politik, die Gewinne privatisiert und Schulden vergesellschaftet.

wahnsinnWahnsinn mit Methode

Von U.L.

Quelle: marxismus-leninismus konkret vom 12.03.2015

Mehr als eine Billion Euro für Großbanken und Aktienspekulanten
Ab sofort will die Europäische Zentral- bank (EZB) monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen aufkaufen, von Banken und Versicherern. Angeblich mit dem Ziel, damit den Banken zu helfen, Kredite an die Wirtschaft zu geben, um so das Wachstum zu fördern und damit Arbeitsplätze zu schaffen. Geradezu eine soziale Wohltat also. Insgesamt sollen über eine Billion Euro an das Finanzkapital fließen. Weiterlesen