So besteht eine Lehre der Februarkämpfe – oder vielmehr der Jahre 1918-1934 – darin, dass die klare organisatorische Trennung der revolutionären marxistischen Teile der Arbeiterbewegung vom Opportunismus und Revisionismus höchst notwendig ist. Die Arbeiterklasse benötigt, in der Defensive wie in der Offensive, eine kampffähige Klassenpartei, die auf dem Boden des Marxismus, des Klassenkampfes und der Revolution steht – und dies nicht nur in schönen Worten.

Georgi Dimitrow an die Februarkämpfer: 
„Nein, nicht der bewaffnete Kampf der österreichischen Arbeiterklasse war ein Fehler. Der Fehler bestand darin, dass dieser Kampf nicht organisiert war und nicht auf revolutionäre, bolschewistische Weise geführt wurde. … Euer bewaffnete Kampf war dem Wesen nach ein Kampf um die Wiederherstellung der von Dollfuß gebrochenen Verfassung. Er ist nicht über diesen Rahmen hinausgegangen…“

Einige Lehren aus den Februarkämpfen

februarkaempfe1934Redebeitrag der PdA bei der Gedenkkundgebung zu den Februarkämpfen von 1934 in Wien-Brigittenau, 13. Februar 2015

Siehe auch: 12.Februar 1934: Die Arbeiter Österreichs kämpfen mit der Waffe gegen den Faschismus mehr

Als sich am 12. Februar 1934 die fortgeschrittensten Teile der Basis des Republikanischen Schutzbundes und der österreichischen Arbeiterklasse zum bewaffneten Kampf gegen den Faschismus erhoben, war dies der verzweifelte – und im Grunde genommen bereits aussichtslose –  Versuch, die Durchsetzung der austrofaschistischen Diktatur zu verhindern, die von den reaktionärsten Kräften der Christlichsozialen Partei um Bundeskanzler Dollfuß sowie seitens der faschistischen Heimwehrbewegung unter Starhemberg und Fey betrieben wurde. Weiterlesen

Nach Angaben von „The Washington Beacon“ hat der Senator die Bilder selber auf ihre Echtheit überprüft.

fake_fotos„Beweis“ für russische Truppen in Ukraine –

US-Senator blamiert sich mit Fake-Fotos

Sputnik-News vom 13.02.2015

Mit diesen Bildern wollte der US-Senator Jim Inhofe seinen Vorstoß für Waffenlieferungen an die Ukraine untermauern. Doch die Fotos, die die Präsenz russischer Truppen im Donezbecken belegen sollten, haben sich als pure Fälschung entpuppt. Weiterlesen

Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein (Bernhard von Bülow, deutscher Reichskanzler 1903 im Reichstag)

obamas_friedensspruchObamas Diplomatie-Verständnis:

Wir müssen Gewalt anwenden, wenn Länder nicht das machen, was wir wollen

Quelle: rtdeutsch

US-Präsident Barack Obama hat dem Fernsehsender Vox ein bemerkenswertes Interview gegeben. In diesem führt Obama aus, dass wegen dem „Bösen” in der Welt, die USA sich nicht immer an eine „regelbasierte” Außenpolitik halten können. Deswegen, so der US-Präsident mit einem süffisanten Lächeln weiter, müssen die USA Druck und Gewalt ausüben, „wenn Länder nicht das tun, was wir von ihnen wollen.” Weiterlesen

Wie wahnsinnig muss eine Führung sein, die ihr eigenes Land zusammenschießen lässt, statt mit ihren Landsleuten in den Dialog um die von ihnen geforderten politischen Vorstellungen um mehr Autonomie zu gehen.

AzowBattalionWappenAchtung – Mythen um die Ukraine

Von Kai Ehlers

Quelle:  http://kai-ehlers.de/texte/artikel-zur-lage/2015-02-11-achtung-mythen-um-die-ukraine-2

Kaum ein Jahr ist seit dem politischen Umsturz in Kiew vergangen und schon verwandeln sich die damaligen Vorgänge und ihre Folgen in Mythen, die das Zeug haben, Geschichte zu erklären, bevor sie stattgefunden hat. Die wichtigsten sollen hier aufgezeigt werden. Weiterlesen

Die EU kann sich nicht ändern, weder mit einem Wechsel der Person des Präsidenten der Kommission ist, noch mit politischen Reformen, weil die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, die Klassenausbeutung, der Hauptwiderspruch der kapitalistischen Gesellschaft, ihr DNA ausmachen

Elisseos Vagenas (Mitglied des ZK der KKE und verantwortlich für die Internationale Abteilung des ZK der KKE)

Elisseos Vagenas (Mitglied des ZK der KKE und verantwortlich für die Internationale Abteilung des ZK der KKE)

SYRIZA:

„Die linke Reserve“ des Kapitalismus

von Elisseos Vagenas (Mitglied des ZK der KKE und verantwortlich für die Internationale Abteilung des ZK der KKE)

Quelle: Kommunistische Partei Griechenlands (KKE)

Der Ausbruch der kapitalistischen Krise in Griechenland wurde vom Bestreben der Bourgeoisie begleitet, die arbeitenden Menschen ideologisch zu „entwaffnen“, in dem sie die Ursachen der Krise und die erlebten Probleme mit dem Ziel verschleierte, sie zu politischen Entscheidungen zu führen, die das ausbeuterische System nicht in Frage stellen. So fokussieren alte und neue bürgerliche Parteien das öffentliche Interesse auf vereinzelte Phänomene, z.B. auf ökonomische Skandale als Ursache der Krise. „Geld war da, einige (Politiker) haben es unter die Nagel gerissen, und jetzt muss das Volk dafür zahlen“, das ist eine der verbreiteten Ansichten. Bei diesem Kalkül wurde auch die sogenannte „Bewegung der Empörten“ benutzt, die eine Abneigung gegenüber der organisierten klassenorientierten Arbeiterbewegung und ihren Zielen verbreitete. Sie fokussierte auf Parolen wie: „Alle sind Diebe und Verräter!“, bezogen auf Politiker allgemein, und bereitete das ideologische Feld für die darauffolgende Saat des rassistischen und mörderischen Gedankenguts der faschistischen „Chrysi Avgi“. Weiterlesen