Nicht alle der Menschen, die da in Frankreich demonstrierten, sind Teil „einer Herde selbstzufriedener Gestalten“. Und nicht alle teilen ohne Nachzudenken dieses zur nationalen „Einheit“ vorgegebene Charlie-Bild.

sturmKritische Zuschrift zum Beitrag von 22.01.2015 zum Artikel

Was man sät, das wird man ernten

Von Ljubow Pribytkowa

siehe: http://kommunisten-online.de/?p=9188

„Wer Wind sät, wird Sturm ernten“

So heißt es (mit Recht) in der Bibel.

Lieber Gerd,

sicher ist die Wut der Ljubow Pribytkowa zu verstehen und die unsäglichen Leidensgeschichten afrikanischer Völker etc.

Ich will hier nichts wiederholen. Unsere Genossen, viele selbst mit Ursprüngen in diesen Ländern (in Frankreich, so hat ein Soziologe untersucht, haben 30 % der Bevölkerung dort ihre Wurzeln) sind sehr aktiv bei der Bekämpfung des „Neokolonialismus“ Weiterlesen

Stattdessen präsentiert Poroschenko in weiteren Verlauf des Aufrufes eine Ansammlung von Sprüchen, bei deren Lektüre man sich trotz allem, was man von der FAZ gewohnt ist, wundert, wieso diese Zeitung diesen Text nicht schon aus journalistischen Gründen zurückgewiesen oder Poroschenko doch zumindest zugeraten hat, den Text noch einmal zu überarbeiten.

maerchenstunde_100310_2323Poroschenkos blutige Märchenstunde

von Kai Ehlers

DKP-News vom 20.01.15

Zeitgleich mit der Wiederaufnahme des Artilleriebeschusses der Städte Donezk und Lugansk, das heißt der faktischen Kündigung des Minsker Abkommens durch eine erneute Offensive Kiews gegen die Volksrepubliken Donezk und Lugansk, veröffentlichte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 19.01.2015 einen Aufruf an Europa. Weiterlesen

Er habe den dreien „von der Folter in Kandahar“ berichtet, „von den Elektroschocks und den Ketten, vom Wassertauchen und der Isolationshaft in Guantanamo“, schildert Kurnaz in einem Buch über seinen Leidensweg: „Das alles schien sie nicht zu interessieren.“

guantanamo-bayPerioden des „Anti-Terror-Kriegs“

BERLIN/WASHINGTON

german-foreign-policy vom 21.01.2015 – Das gestern in rund 20 Ländern weltweit veröffentlichte „Guantanamo-Tagebuch“ des Folterhäftlings Mohamedou Ould Slahi wirft zu Beginn einer neuen Periode des „Anti-Terror-Kriegs“ ein Schlaglicht auf die Verbrechen des Westens in dessen erster Phase. Ould Slahi beschreibt in dem Werk, das er schon 2005 verfasste, das aber erst jetzt und nur in erheblich zensierter Form publiziert werden darf, wie er im US-Lager Guantanamo misshandelt und gefoltert wurde. Obwohl er lange in Deutschland gelebt hat, bestand die einzige Aufmerksamkeit, die Berlin ihm gewährte, in einem Verhör durch den Bundesnachrichtendienst (BND) – in Guantanamo, ungeachtet der dort begangenen Folter. Dort hat Berlin im Jahr 2002 auch den in Bremen geborenen und ansässigen Murat Kurnaz vernehmen lassen, ihn jedoch abgewiesen, als Washington ihn 2002 freilassen und nach Deutschland überstellen wollte. Die Entscheidung, die Kurnaz vier weitere Jahre Folterhaft einbrachte, verantworten der heutige Präsident des deutschen Inlandsgeheimdienstes und der heutige deutsche Außenminister. Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat mehrmals bekräftigt, er halte es auch im Rückblick für richtig, Kurnaz nicht aus der Folterhaft in seine deutsche Heimat aufgenommen zu haben. Steinmeier ist einer der maßgeblichen deutschen Politiker in der neuen Phase des „Anti-Terror-Kriegs“. Weiterlesen

Erst spät und wegen des Verfallszustandes der PdA, haben die Jungen in den 2000er Jahren den Weg beschritten, wieder an den Marxismus-Leninismus anzuknüpfen, eine Dynamik, die zur Geburt der KP der Italienischen Schweiz im September 2007 führte.

partitocomunistaErklärung der Kommunistischen Partei der Italienischen Schweiz zum Ausschluss aus der PdA der Schweiz

Die Partei der Arbeit der Schweiz schließt die KP der Italienischen Schweiz aus:

«Die PdA setzt ihren Fall fort, indem sie stur die Kommunisten ausschließt, obschon wir die Einheit gesucht und Kompromisse vorgeschlagen haben»

Der Parteitag der Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) hat die KP der Italienischen Schweiz durch Beschluss seiner Delegierten vom 14. Dezember 2014 ausgeschlossen. Der politische Sekretär der KP, Massimiliano Ay, bedauerte das in der PdAS herrschende Sektierertum, verteidigte die politische Linie seiner Sektion und schlug vor, die Einheit zu bewahren. Die KP wird ihre politische Arbeit auf der Grundlage klarer und demokratisch beschlossener politischer Grundsätze fortsetzen und wird mit der gebotenen Souplesse Vorschläge zur Einheit in der Aktion an die fortschrittlichen Aktivisten richten, ob diese der PdAS angeschlossen sind oder nicht. Weiterlesen

Aber solange es eine Ungerechtigkeit und eine solche empörende Ungleichheit in der menschlichen Gesellschaft gibt, solange die „goldene Milliarde“ auf Kosten der Verarmung und des Hungers großer Teile der Bevölkerung der Erde lebt, und solange der staatliche Terror der globalisierten Länder dem ganzen Planeten die Kehle zudrückt, wird das Gefühl des Hasses gegen die Unterdrücker und Ausbeuter nur wachsen, und die Empörung über die Ungerechtigkeit des Daseins nimmt zu.

ernteWas man sät, das wird man ernten

Von Ljubow Pribytkowa

Übersetzung: Florian Geißler, Jena

Am 7. Januar 2015 drangen in die Redaktion der satirischen Wochenschrift „Charlie Ebdo“ in Paris maskierte junge Männer ein, erschossen 12 Mitarbeiter und verwundeten 11 weitere. Die Zeitschrift hatte mehrfach höhnische und beleidigende Karikaturen auf Propheten Mohammed veröffentlicht. Mit Worten der Trauer trat der französische Präsident Francois Hollande vor das Volk und setzte damit den Anfang einer Hysterie, die nicht nur Frankreich erfaßte. Täglich zogen mit dem Fluch auf die andersgläugigen Terroristen trauernde Franzosen zu Tausenden durch das Land und forderten vom Staat eine Verschärfung der Immigrationspolitik. Weiterlesen