Der Westen kann sich noch so sehr bemühen, die Kaufkraft des Dollar hoch zu halten, indem der Ölpreis gesenkt und die Kaufkraft des Goldes künstlich vermindert wird; das Problem für den Westen ist, dass seine Vorräte an physikalischem Gold nicht unbegrenzt sind. Je mehr daher der Westen Öl und Gold gegen den Dollar abwertet, desto schneller verliert er das abgewertete Gold aus seinen nicht unendlichen Reserven.

systemGibt es eine neue Systemkonfrontation zwischen staatsmonopolistischem Kapitalismus und Staatskapitalismus?

erschienen in: Frieden statt Nato, Beilage der jW vom 10.01.2015

Klaus von Raussendorff

Ist Russland ein imperialistischer Staat? Hat sich dort eine spezifische Variante des staatsmonopolistischen Kapitalismus entwickelt? Wäre das der Fall, wäre die nachstehend diskutierte Frage sinnlos. Sie lautet, ob in Russland (wie auch in den anderen BRICS-Staaten: Brasilien, Indien, China und Südafrika) Strukturen und Faktoren gegeben sind, die bei einer bestimmten Entwicklung der Klassenverhältnisse günstigere Bedingungen für die arbeitenden Menschen schaffen könnten als in den Ländern des staatmonopolistischen Kapitalismus. Weiterlesen

Mitarbeiter von EU-Ratspräsident Donald Tusk, der das Papier verantwortet, räumen ein, von der griechischen Regierung über deren ablehnende Haltung in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Man habe Athen angeboten, dies in einer Fußnote zu vermerken, dann aber, nachdem eine Fußnote als unzureichend abgelehnt worden sei, Athen ignoriert und die Erklärung publiziert.

seele_der_euEuropas Seele

ATHEN/BERLIN

 german-foreign-policy vom 30.01.2015 – Mit massivem Druck nötigt Berlin die neue griechische Regierung zur Preisgabe zentraler politischer Positionen. Ein Schwerpunkt liegt zunächst darauf, Griechenlands Bemühungen um eine eigenständige Annäherung an Russland zu brechen. Er habe „mit Entsetzen“ registriert, dass Athen sich Sanktionen gegenüber Russland verweigern wolle, erklärt der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD): Er habe „keinen Bock, ideologische Debatten zu führen“. Außenminister Frank-Walter Steinmeier erklärt, er „hoffe“, sein griechischer Amtskollege werde „bei den anstehenden nächsten Debatten im Sinne Europas … entscheiden“. Griechenland unterhält traditionell Beziehungen zu Moskau und leidet schwer unter den Russland-Sanktionen, die unter anderem zahlreiche landwirtschaftliche Kleinbetriebe in den Ruin zu treiben drohen. Die neue Regierung sucht nun eine gewisse Nähe zu Moskau, um sich ein Gegengewicht gegen die alleinige Dominanz Berlins zu verschaffen. Im deutschen Establishment wird dies nicht toleriert. Weiterlesen

Wir werden immer die Zusammenarbeit und die Freundschaft mit allen Völkern der Welt verteidigen, und unter ihnen mit denen unserer politischen Gegner. Das ist, was wir von allen erwarten.

fidel_castroWorte Fidels an die Studentenvereinigung

Quelle: Granma Internacional vom 27. Januar 2015

Liebe Compañeros,

seit dem Jahr 2006 bin ich aus Gesundheitsgründen, die unvereinbar mit der Zeit und Mühe waren, die aufgebracht werden müssen, um eine Pflicht zu erfüllen, die ich mir vor 70 Jahren auferlegte, als ich am 4. September 1945 in die Universität eintrat, von meinen Ämtern zurückgetreten. Weiterlesen

Die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) hat immer wieder die Syriza als das enttarnt, was diese vorgeblich linke Partei ist: Eine stinknormale bürgerliche Partei hinter einer linkspopulistischen Fassade.

griechenland-info-10Syriza-Partei wird das griechische Volk nicht aus der kapitalistischen Krise retten

Von: U.L.

Quelle: ML-konkret vom 26.01.2015

Die „linke“ Syriza hat die Wahlen zum griechischen Parlament gewonnen mit einem Stimmeanteil von etwa 36 Prozent. Dass die Partei damit fast 50 Prozent der Sitze im Parlament erhält, hängt mit der Merkwürdigkeit des griechischen Wahlrechts zusammen, bei der die Partei mit den meisten Stimmen zusätzlich zum prozentualen Anteil der gewonnenen Sitze im Parlament weitere 50 Sitze  geschenkt bekommt. Weiterlesen

Ein Sieg, der, wie die Co-Vorsitzende der PYD, Asia Abdullah hervorstrich, zugleich beweist, dass ein gerechter Widerstand nicht zu besiegen sei. Ja: „Der Widerstand in Kobane hat den Mythos der Unbesiegbarkeit des IS nun endgültig gebrochen.“

kobaniKobanes Sieg über die Dunkelheit

Quelle: KOMintern.at vom 28.01.2015

Zur besseren Lesbarkeit wurde die Schreibweise mit dem I korrigiert (BärInnendienst, SäuferInnenwahm, ÄffInnenliebe)

Nach über vier Monaten heroischen Widerstands und erbitterten Kampfes, gelang es den kurdischen Freiheitskämpfern Kobane von den Mörderbanden des „Islamischen Staats“ (IS) zurückzuerobern und zu befreien! Weiterlesen