Deutsche Medien loben die USA etwa als vorbildlich, weil sie so ehrlich seien, und ihre längst allgemein bekannten Folterpraktiken schon sechs bis zehn Jahre nach der Tat zugegeben haben, etwa nach dem Schema: daran, dass die USA zugeben, systematisch gefoltert zu haben, kann man mal sehen, wie ernst die USA die Menschenrechte nehmen.

WaterboardingAtemberaubende Heuchelei und Doppelmoral

Quelle: nocheinparteibuch

Soeben hat die US-Regierung rund 500 Seiten eines etwa 6300 Seiten starken US-Kongressberichtes[1] veröffentlicht, in denen einige der längst bekannten Praktiken der Politik der systematischen Folter durch die CIA unter Machthaber George W. Bush zugegeben wurden, und auch eingeräumt wurde, dass die CIA daneben gezielt auf Medien eingewirkt hat, um die Wahrheit zu unterdrücken. Weiterlesen

Im Hintern von Obama schwatzten „unsere“ Kanzlerin Engelchen Merkel, Frankreichs Staatschef Fränzchen (François) Hollande, der Komplize der Steuerbetrüger Jean-Claude Juncker und Konsorten großmäulig von Sanktionen gegen Russland – jetzt bekommen sie die Retourkutsche und wimmern. (Der Rote Webmaster)

depp_bearbeitet-2Die Widersprüche der EU

BERLIN

german-foreign-policy vom 12.12.2014 – Nach der Einstellung des Pipeline-Projekts „South Stream“ durch die russische Regierung verstärken Berlin und Brüssel die Suche nach Erdgas-Alternativen. Gazprom-Chef Alexej Miller hat am Dienstag auf Anfrage der EU bestätigt, dass sein Unternehmen South Stream definitiv nicht mehr weiterverfolgen, sondern stattdessen eine Pipeline in die Türkei bauen wird. Die Rolle der Ukraine für die Gaslieferungen an die EU werde zudem „auf Null“ sinken, kündigt Miller an. Die EU-Kommission sucht nun nach Möglichkeiten, den steigenden Bedarf der EU-Länder mit Lieferungen durch den „Südlichen Korridor“ zu decken; das ist die Route aus Aserbaidschan durch den Südkaukasus und die Türkei in die EU. Die in Aserbaidschan verfügbaren Erdgasvorräte, für die Brüssel eine Lieferzusage hat, sind dabei allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. Zusätzliche Lieferungen durch den „Südlichen Korridor“ aus dem Irak oder aus Iran werden durch die westliche Kriegs- und Sanktionspolitik erschwert. Schiefergas aus den USA wird ab 2016 in großen Mengen exportiert, allerdings weitestgehend nach Asien, wo ein höherer Preis erzielt werden kann als in Europa. Deutsche Politiker und Experten plädieren dafür, Moskau doch noch zur Weiterführung der Erdgas-Kooperation zu bewegen. Weiterlesen

New Delhi und Moskau hätten „ähnliche Ansichten über wichtige globale Themen, darunter die Bedrohungen durch Terrorismus …und die Notwendigkeit, die dem Kalten Krieg ähnlichen Spannungen zu entschärfen, die sich zunehmend in den globalen Beziehungen manifestieren“, erklärt ein hochrangiger Beamter aus dem indischen Außenministerium.

Umbruchszeiten

BERLIN/WASHINGTON/MOSKAU

ignoranz1german-foreign-policy vom 10.12.201 – Ohne Erfolg drängen EU und USA ihnen nahestehende Staaten zur Beteiligung an ihren Russland-Sanktionen. Die Türkei werde die Maßnahmen nicht unterstützen, heißt es in Ankara nach einem Besuch der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini am Montag; vielmehr werde sie ihre Kooperation mit Moskau fortsetzen. Auch in Indien ist vor dem heute beginnenden Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu hören, man werde weiter kooperieren, da man gemeinsame Interessen habe – etwa die Entschärfung der aktuellen, dem Kalten Krieg stark ähnelnden Spannungen. Hintergrund ist in Indien, aber auch in anderen dem Westen ursprünglich recht nahestehenden Staaten wie Südafrika und Brasilien eine differenzierte Sicht auf den Ukraine-Konflikt, die die westliche Rolle darin nicht ausklammert. So wird etwa in der indischen Debatte „das Argument, Russland habe völkerrechtliche Grenzen in Europa verändert“, nicht ernstgenommen – schließlich habe der Westen bei der Zerschlagung Jugoslawiens dasselbe getan, heißt es in einem Bericht der Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU). Ein norwegischer Think-Tank verweist darauf, dass Außenpolitiker in Brasilien nicht mehr bereit seien, zu westlichen Menschenrechtsverletzungen zu schweigen, andere aber lautstark zu kritisieren. Beobachter urteilen, die vom Westen dominierte „Ordnung“ der Welt gerate ins Bröckeln. Weiterlesen

„Diese Maßnahme ist ein Schritt nach vorn für die lateinamerikanische monetäre Unabhängigkeit und die beste Gelegenheit für Länder Südamerikas, die alten Mechanismen ökonomischer und von den USA diktierten Regulationen loszuwerden.”

Brasil-RealGringo go home!

Brasilien und Uruguay lösen sich vom US-Dollar

Quelle: rtdeutsch vom 5. Dezember, 2014

Anmerkung Roter Webmaster:

Die bürgerliche Propaganda behauptet. Russland sei weltweit isoliert. Jedoch das Gegenteil ist der Fall. Mal abgesehen, dass der Handel zwischen China und Russland floriert, aber auch Indien und Südafrika distanzieren sich von der Politik der US-Regierung. Sogar NATO-„Partner“ Türkei widersetzt sich.

Im Hinterhof der USA – so wird Lateinamerika in den USA gern gesehen – rücken die Länder immer mehr von den USA ab. Nicht nur Venezuela – Kuba sowieso – tanzen nicht mehr nach der Pfeife von Uncle Sam und der Wallstreet.

Schon vor ein paar Jahren warf die Regierung in Ecuador die Weltbank aus dem Land, Argentinien löste die Kredite der Weltbank ab und trennte sich so von neoliberalem Zwang. Jetzt folgen Brasilien und Uruguay. Washington verliert rasendschnell  in den Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas an Boden.

Nicht Russland gerät in die Isolation. Washington kann nur noch mittels massivem Druck und Erpressung und mit Hilfe von willigen, erpressten oder gekauften Handlangern seine imperialistischen Interessen durchsetzen. Man betrachte nur die billigen und fadenscheinigen Lügen der Kanzlerin Merkel. Von der distanzieren sich inzwischen auch der ehemalige Bundespräsident Herzog und der Kohl-Berater in außenpolitischen Fragen, Teltschik, von der Russlandpolitik der Regierung Merkel/Steinmeier. Man merkt inzwischen,  dass die Politik in Richtung Krieg geht. Und die Interessen der Fraktion des deutschen Großkapitals, die mit Russland gute Geschäfte macht und machen will, kann daher diese Politik nicht mittragen.

G.A. Weiterlesen

Vor nicht allzu langer Zeit ließ der russische Präsident W. Putin eine Erklärung verlauten über die angeblich „fein gesponnenen Legenden“ der Bolschewiki. Man sagt, „sie haben Frieden versprochen, wie auch Land und Fabriken, doch nichts von dem geschah“. Natürlich kann diese „historische“ Interpretation des Herrn Putin nur ein ironisches Lächeln hervorrufen.

Der erste Beschluss der Sowjetregierung: Das Dekret über den Frieden

Der erste Beschluss der Sowjetregierung: Das Dekret über den Frieden

Über die „fein gesponnenen Legenden“ der Bolschewiki

Von Andrej Postoronnim

Quelle: opportunizmuboy vom 07.12.2014

Bei den bürgerlichen Parteien gehört es heute schon zum „guten Ton“ jede nur mögliche Teufelei, die direkt oder indirekt dem Ansehen der Sowjetunion schadet, all dem Wertvollen und Ehrenwerten unserer Vergangenheit hinzuzufügen. Vor dem Hintergrund eines fetten und bequemen Lebens und der Verachtung der einfachen Menschen, kriecht heute die Unfähigkeit und die Talentlosigkeit aus dem Dunkel hervor, um die sozialistische Epoche ihres Inhalts zu berauben und unsere ruhmreiche sowjetische Vergangenheit zu entstellen. Weiterlesen