Dass rassistische Initiativen gegen Flüchtlinge spürbar Zulauf erhalten, ist in Deutschland bereits vergangenes Jahr zu beobachten gewesen. Bekannt wurde vor allem eine „Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf“, die in dem gleichnamigen Berliner Stadtbezirk im Sommer 2013 gegen die Einrichtung einer Unterkunft für rund 200 Kriegsflüchtlinge aus Syrien mobilisierte.

naziWillkommen in Deutschland

BERLIN

german-foreign-policy vom 15.12.2014 – Deutschland erlebt eine neue Welle rassistischer Kampagnen. Bereits seit Wochen gehen in deutschen Städten Tausende auf die Straßen, um gegen Flüchtlinge und gegen eine angebliche „Islamisierung“ der Bundesrepublik zu demonstrieren. Für den heutigen Montag wird erneut zu Massenkundgebungen für ein „christliches Abendland“ aufgerufen. Inzwischen sind auch Gewalttaten zu verzeichnen: Letzte Woche sind fast bezugsfertige Flüchtlingsunterkünfte in Süddeutschland einem Brandanschlag zum Opfer gefallen. Organisationen, die rechte und rassistische Gewalt in Deutschland seit Jahrzehnten systematisch dokumentieren, beklagen „eine neue, alarmierende Dimension“ rechter Mobilisierung. Einer aktuellen Untersuchung zufolge sprechen sich mehr als ein Drittel der Deutschen dafür aus, Muslimen die Zuwanderung nach Deutschland zu untersagen; fast die Hälfte der Bevölkerung will Sinti und Roma aus den Innenstädten „verbannen“. Die aktuellen Kampagnen spiegeln politische Vorstöße aus Teilen der deutschen Eliten. Weiterlesen

Am Airport in Brüssel hatte man noch am Wochenende gehofft, zumindest einen Teil der Fernflüge in die Luft zu bringen. Am Montag mussten aber alle Starts und Landungen doch abgesagt werden.

generalstreikEin Land wird stillgelegt

Generalstreik in Belgien. Der machtvollste Ausstand in der Geschichte des Landes beschert der Wirtschaft einen Verlust von 878 Millionen Euro

Von Gerrit Hoekman

Quelle: JungeWelt vom 16. Dezember 2014

Der seit vier Wochen von den Gewerkschaften angekündigte Generalstreik gegen die neue rechtsliberale Regierung legte am Montag in Belgien beinahe das ganze Land lahm. »Im Moment fährt kein einziges Fahrzeug in unserem Netz. Das wird sich wahrscheinlich den ganzen Tag nicht mehr ändern«, teilte das Brüsseler Nahverkehrsunternehmen MIVB am Vormittag mit. In den meisten Gemeinden in Belgien sah es genauso aus. Weiterlesen

Er kämpfte gemeinsam mit ihm und seiner Schwester als KPD Mitglied aktiv gegen Hitler und den Faschismus.

Foto: THOMAS KADEL

Foto: THOMAS KADEL

Pressemitteilung vom 9. Dezember 2014:

Stolpersteinverlegung für Gronauer Widerstandskämpfer

Quelle: e-Mail an die Redaktion

Am 9. Dezember verlegte  der Vorsitzende der Kurdisch-Deutscher Freundschaftskreises Münsterland e. V.  und Mitglied DIE LINKE. Bottrop Sahin Aydin zu Ehren von Rudi Steffens einen Stolperstein vor dessen ehemaligen Wohnhaus in der Michaelstr. 5 in Gronau. Dabei hat Sahin Aydin in einem Redebeitrag über das Leben von Rudi Steffens berichtet. Danach informierte Gronaus Bürgermeisterin Sonja Jürgens über die Bedeutung der Stolpersteine. An der Stolpersteinverlegung waren insgesamt 30 Personen u. a. aus der Niederlande und Borken , Stadtlohn anwesend. Nach der Stolpersteinverlegung wurden Blumen niedergelegt und Kerze angezündet. Weiterlesen

Kuba hat viele Gründe, diesen „Tag der Menschenrechte“ zu feiern, ist es doch, wie UNICEF betonte, „ein Beispiel, was den Schutz der Kinder angeht“ und eine andere UNO-Organisation, die UNESCO, setzt Kuba in ihrem kürzlich veröffentlichten weltweiten Bericht über die Durchführung der Erziehung für Alle auf den 16. Platz.

kuba_unescoTAG DER MENSCHENRECHTE

Tausende Gründe zu feiern

• Viele Kinder, Jugendliche und Mitglieder von Massenorganisationen waren am Mittwoch die Hauptdarsteller der in Kuba anberaumten Feiern zum Tag der Menschenrechte. Plätze und Parks im ganzen Land waren Austragungsort verschiedener Aktivitäten, darunter Tagungen der Reflexion und der Debatte an Hochschulen

Quelle: granma.cu

Der Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien, der in unserem Land einen Dienst am Volk darstellt, die Möglichkeiten, Anschluss ans Internet zu bekommen, die heute prioritär über soziale und Gemeindezentren bereitgestellt werden, wie auch die Auseinandersetzung mit der Subversion über ebendiese Medien gehörten zu den behandelten Themen.
Die UNESCO stellt Kuba auf den 16. Platz nach dem Index für Bildungsentwicklung Foto: Archiv Weiterlesen

Widerwillig ging der Milizionär hin und griff nach dem Porträt Stalins. Die Menschen schrien auf und sogar die Soldaten begannen zu pfeifen. Der Milizionär warf seine Schirmmütze auf die Erde und fing an, sie zu zertreten und hysterisch, zu schreien: „Lassen Sie den Krüppel in Ruhe! Mein Vater ist für die Heimat, für Stalin umgekommen! Wenn Nikita nur an seiner ersten Muttermilch erstickt wäre!

21. Dezember 18178 (nach anderen Angaben 18. Dezember 1878):

Geburtstag des Genossen J.W. Stalin

«Danke, Vater!»stalin_gedenken

März 1956 in den Straßen von Tbilissi

Von A. Jakubow (Belgoroder Gebiet)

Quelle: Sowjetskaja Rossija

Übersetzung aus dem Russischen: Florian Geißler, Jena

Obwohl meine Eltern Russen waren, bin ich in Tblissi geboren worden. In Tiflis habe meine Kindheit und Jugend verbracht. Einer der stärksten Eindrücke jener Zeit war die Tragödie, die sich im März 1956 abgespielt hat. Die groben Angriffe auf Joseph Wissarionowitsch Stalin seitens Chruschtschow auf dem ХХ. Parteitag der KPdSU waren für uns wie ein Donnerschlag am klaren Himmel. Das Volk stand unter Schock. Am 5. März 1956, dem Todestag Stalins (und weniger als einen Monat nach dem ХХ. Parteitag. – А.J.), zogen die Menschen in Tbilissi auf die Straßen hinaus. Ich erinnere mich noch gut an die Kolonne der Studenten mit der roten Fahne und mit den Porträts von  Lenin und Stalin. Sie zogen langsam die Tscheljuskinzer Straße hinauf. Die entgegenkommenden Fahrzeuge hielten an und die jungen Leute forderten sie auf, zu hupen. Mein Vater stieg aus einem erbeuteten „Opel“ aus, nahm die Mütze ab, obwohl nasser Schnee fiel, verneigte sich vor dem Porträt Stalins. „Danke, der Vater!“ – sagte ein junger Mann aus der Kolonne. Weiterlesen