„So gnadenlos die Kritik am falschen Bewusstsein Israels ausfällt – mit schwacher Hoffnung, dass es gut ausgehen könne beendet Zuckermann seine Publikation. Die Lektüre ist empfehlenswert. Sie entlässt den Leser auch mit der Einsicht, dass der Konflikt im Nahen Osten europäischen Ursprungs ist.“

zuckermann_buch_bearbeitet-1Moshe Zuckermann – ISRAELS SCHICKSAL

Wie der Zionismus seinen Untergang betreibt

Lesung am Freitag, 9. Januar 2015 um 19 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung Alsergrund, Währinger Straße 43, 1090 Wien

Moshe Zuckermann: ISRAELS SCHICKSAL Wie der Zionismus seinen Untergang betreibt
ISBN 978-3-85371-375-4, br., 208 Seiten, 17,90 Euro
Diskussion mit dem Autor.

Pressestimmen zum Buch:

Yael Kupferberg in der Sendung Lesart im „Deutschlandradio Kultur“ am 1. November 2014: „So gnadenlos die Kritik am falschen Bewusstsein Israels ausfällt – mit schwacher Hoffnung, dass es gut ausgehen könne beendet Zuckermann seine Publikation. Die Lektüre ist empfehlenswert. Sie entlässt den Leser auch mit der Einsicht, dass der Konflikt im Nahen Osten europäischen Ursprungs ist.“ Weiterlesen

Das Unternehmen Sony verfügte über eine lausige Sicherheitsausstattung seines Netzwerks und war auch früher schon gehacked worden. Die Hacker hatten wahrscheinlich einige Insiderkenntnisse.

sony-hackt-1Sony-Hack –

Die Herausgeber der New York Times finden neue Massenvernichtungswaffen des Irak

(Moon of Alabama vom 19. Dez. 2014)

 Quelle: antikrieg.com

Ein japanisches Unternehmen mit einigen Büros in Kalifornien wurde gehacked. Ein paar Terrabytes an Daten wurden von seinem internen Netzwerk kopiert und einige davon auf Filesharing-Sites gestellt. Eines der kopierten Objekte war ein in Kanada produzierter Film, der die terroristische Handlung der Tötung eines lebenden Staatsoberhaupts als Komödie darstellt. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten von Amerika applaudierte zu dieser Filmszene. Aber es wurden tonnenweise auch andere Daten wie Sozialversicherungsnummern, Gehaltsdaten und interne e-mails gestohlen, die das wirkliche Ziel der Hacker gewesen sein könnten. Weiterlesen

Der »Rubelabsturz« hat wenig mit wirtschaftlichen Fundamentaldaten zu tun. Hier wird vor allem spekuliert, wahrscheinlich nicht besonders glücklich.

rubelFinger verbrannt

Von Rainer Rupp

Quelle: jungeWelt vom 20.12.2014

Der Rubel im freien Fall, Russland vor Staatspleite: Die Schlagzeilen der westlichen Medien überboten sich, die Kommentare trieften von Häme und Missgunst. Tatsächlich hat der Wechselkurs des Rubel zum US-Dollar zuletzt einen dramatischen Achterbahnkurs hingelegt, nachdem er sich seit Anfang Juli kontinuierlich verschlechtert hatte: Von 33,7 auf 50,3 Rubel für einen Dollar Anfang Dezember. Zu Beginn dieser Woche brach dann Chaos an den Devisenmärkten aus. Keiner schien mehr russische Währung haben zu wollen – obwohl diese inzwischen zu gut einem Viertel durch Goldreserven gedeckt ist. Ganz im Gegensatz zur Währung und dem Verschuldungsgrad der USA. Weiterlesen

Gegenüber Kuba haben die Methoden der permanenten Bedrohung, der militärischen Intervention, der Mord- und Terroranschläge, der wirtschaftlichen Erdrosselung und der Kriminalisierung von Drittstaaten nicht zum gewünschten Ergebnis geführt – im Gegenteil: Kuba war keineswegs kleinzukriegen und in die erhoffte Isolation schlitterten eher die USA selbst, in der UNO ohnedies und immer mehr in ganz Lateinamerika.

fuera-el-imperialismoDie Normalität des Imperialismus

Zur US-Neuorientierung gegenüber Kuba

Von: Tibor Zenker, stv. Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs

Quelle: Partei der Arbeut Österreich

Seit 17. Dezember 2014 sind die letzten drei der „Cuban 5“ frei und wieder in ihrer Heimat. 16 Jahre hielten die USA die kubanischen Antiterror-Aufklärer in ihrer Gewalt, ehe nun auch Antonio Guerrero, Ramón Labañino und Gerardo Hernández im Zuge eines „Gefangenenaustausches“ freikamen. Das ist zunächst eine große Freude für die Betroffenen selbst, für ihre Familien und Freunde sowie für das ganze kubanische Volk. Es ist auch eine Freude für die und durchaus ein Erfolg der internationalen Solidaritätsbewegung, die auch in Österreich im Rahmen der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft und verschiedener anderer Organisationen – darunter die Partei der Arbeit – unermüdlich aktiv war. Weiterlesen

Um glaubwürdiger zu erscheinen, operiert man mit Teilwahrheiten. Für eine bestimmte historische Periode – die sich im wesentlichen auf den vormonopolistischen Kapitalismus bezieht – wird der Klassenkampf als Realität „anerkannt“; zugleich wird ihm aber nur eine zweitrangige Bedeutung beigemessen. Für die Gegenwart wird der Klassenkampf jedoch als längst überholt und im heutigen monopolkapitalistischen System als nicht mehr wirksam hinzustellen versucht.

fdgo1Lügenhafte Geschichtsschreibung in der BRD

Quelle: Gerhard Lozek/Horst Syrbe: Geschichtsschreibung contra Geschichte. Über die antinationale Geschichtskonzepton führender westdeutscher Historiker. Dietz Verlag Berlin 1964, S.S.82-109.

I. DAS (ehemalige) SCHRECKGESPENST DER REVOLUTION

Die Schwierigkeiten westdeutscher Ideologen mit der Geschichte

In den Bemühungen der imperialistischen Geschichtsideologen, einleuchtende Erklärungen und Antworten auf die Frage des Wesens, der Ursachen und Triebkräfte der revolutionären Veränderungen der Welt seit 1789, insbesondere nach 1917, zu finden, nehmen die Anschauungen und Konstruktionen zum Problem der „Revolution“ und des nach 1789 begonnenen „Revolutionszeitalters“ eine ganz besondere Stellung ein. Da aber mit den herkömmlichen Mitteln und Methoden des reaktionären Historismus diese Antworten nicht zu finden sind, sucht auch hierbei vornehmlich die Rothfels-Gruppe den Ausweg in theoretischen Anleihen bei der bürgerlichen Soziologie, vor allem bei deren Lehre vom sogenannten Struktur- und Formenwandel. Danach werden die „Formwandlung der politisch-sozialen Abläufe“ und der „prozeßhafte Wandel der gesellschaftlichen Strukturen“ zu Hauptbestandteilen der Geschichtsbetrachtung erklärt. [1] Weiterlesen