Die NATO soll ihren Hegemonialanspruch auf Osteuropa und den Südkaukasus mit einer neuen „Monroe-Doktrin“ reklamieren.

NATO-HegemonialanspruchEine Monroe-Doktrin für Osteuropa

WASHINGTON/BERLIN

Quelle: german-foreign-policy.com vom 04.11.2014

(Eigener Bericht) – Die NATO soll ihren Hegemonialanspruch auf Osteuropa und den Südkaukasus mit einer neuen „Monroe-Doktrin“ reklamieren. Diese Forderung stellt eine führende deutsche Tageszeitung zur Diskussion. Demnach lägen Länder wie etwa die Ukraine, Moldawien und Georgien „in einer gefährlichen Grauzone“. Man müsse ihnen unabhängig von der Frage einer NATO-Mitgliedschaft einen Status verleihen, der alle „Versuche einer außenstehenden Macht“, ihre „Souveränität … zu untergraben“, zu einer Aggression „gegen die westliche Allianz“ erkläre und für diesen Fall Maßnahmen „knapp“ unterhalb der NATO-Beistandsklausel vorsehe. Autor des Meinungsbeitrags ist ein US-Journalist, der Ansichten außenpolitischer Hardliner in den Vereinigten Staaten vertritt und in deutschen Medien schon mehrfach Raum zur Darstellung seiner Positionen erhalten hat. Seine Beiträge stärken die Position deutscher Hardliner, die ihrerseits ein aggressives Vorgehen gegen Russland fordern und sich damit gegen die aktuelle Regierungspolitik wenden. Außenminister Steinmeier hat gestern zum wiederholten Mal erklärt, es sei „wichtig, dass wir damit beginnen, über die Kriterien für Sanktionserleichterungen zu diskutieren“. Das habe er „auch im EU-Außenministerrat angeregt“. Weiterlesen

Mit Blick auf die Ukraine sollten wir klar vor Augen haben, dass Russland zwar nicht der Aggressor ist, aber auch nicht aus friedliebenden oder antifaschistischen Motiven handelt, sondern aus eigenen imperialistischen Interessen. Dass es aktuell im Kampf gegen die faschistische Gefahr in der Ukraine möglich sein mag, die zwischenimperialistischen Widersprüche zum eigenen Vorteil auszunutzen, ist der konkreten taktischen Situation geschuldet und birgt keine grundsätzliche und langfristige strategische Option für den antiimperialistischen Kampf.

russland_wachstum_bearbeitet-1Analyse braucht Fakten

Quelle: heoriepraxis vom 11. Oktober 2014

von Kerem, SDAJ

(zur besseren Lesbarkeit das große I korrigiert (BärInnendienst, SäuferInnewahn)

Zur Einschätzung der Stellung Russlands im imperialistischen Weltsystem

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine ist eine Debatte darüber entbrannt, ob das heutige Russland imperialistisch ist. Befürworter wie Gegner dieser Aussage sehen sich durch Lenins Imperialismus-Analyse gestützt. Um diese anwenden zu können, sollen im Folgenden einige Fakten betrachtet werden. Weiterlesen

Es ist klar, dass Marx die wissenschaftlichen Interessen immer höher einordnete, viel höher als alle lokalen Aufstände und hungernden Arbeiter, weil er ganz klar erkannt hatte, dass es unmöglich ist, irgendetwas aufzubauen, was nicht auf wissenschaftlicher Grundlage beruht, selbst wenn sich breite proletarische Massen damit beschäftigen.

marxKarl Marx –

die Partei und die theoretische Arbeit

von Iwan Bortnik

Regelmäßig wiederholen die Gegner in verschiedenen Tonlagen das Mantra, dass ihre „Praxis“, die aus Kundgebungen, Beratungen und allen möglichen Protestveranstaltungen besteht, viel wichtiger sei, als die Herausgabe einer theoretischen Zeitschrift – nach dem Motto „Internetbeiträge gibt es viele, Kommunisten aber nur wenige“ –, in der Annahme, wir müssten doch vor Kummer darüber, dass wir so wenige sind, nicht in den Schlaf finden. Aber Karl Marx verhielt sich in dieser Frage beispielsweise viel einfacher, und er litt auch – angesichts der im Sprechchor rufenden Menge – nicht an Vereinsamung. Weiterlesen

Fischers Buch „Scheitert Europa?“ liest sich als das furchtbare kriegerische Monument eines gescheiterten „Grünen mit Braunfärbung“, mehr als passend auch zu den Göring-Eckardtschen Bodentruppen und ihren heutigen Parteifreunden hier und da an der Macht!

George Soros beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Jahre 2010 Quelle: wikipedia/WWF, Foto Sebastian Derungs

George Soros beim Weltwirtschaftsforum
in Davos im Jahre 2010
Quelle: wikipedia/WWF,
Foto Sebastian Derungs

Wer die Welt destabilisiert

Von Evelyn Hecht-Galinski

Quelle: Neue Rheinische Zeitung

Am 25. Oktober war ich in Karlsruhe auf einer sogenannten Mahnwache, meine Rede dort finden Sie in dieser Ausgabe liebe Leser. Dort waren einige hundert engagierte Bürger versammelt um zu demonstrieren für – ja für was eigentlich? Ich weiß, wofür ich dort stand: für Gerechtigkeit für die Palästinenser und für Gerechtigkeit der Berichterstattung gegenüber uns Bürgern. Denn was sich die „Medien-Trolle“ und ihre Einpeitscher leisten, wird wahrlich immer dreister! Weiterlesen

Aber Putsch- und Faschismusleugnung sind schließlich Programm beim Staats-TV. Apropos „MissInformation“ Golineh Atai. Die darf an einem solchen Tag natürlich nicht fehlen.

ataiDienstag, 28. Oktober 2014

ARD/ZDF:

Atai mit Bandera-Losung

http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/10/ardzdf-atai-mit-bandera-losung.html

Atai muss wieder ran. Die „Wahlen“ in der Ukraine sind gelaufen, die Wahlbeteiligung war katastrophal. Die Blockparteien der Oligarchen, Biden- und Nuland-Prostituierten, Putschisten wurden mit Milliardensummen promotet, wahre Opposition gewaltsam unterdrückt. Die Westmedien versuchen trotzdem den Eindruck zu erwecken, der „failed state“ Ukraine befinde sich auf einem guten Weg, die Wahlen seien normal gewesen.  Weiterlesen