Die EU hat mit der Aufhebung des Waffen- und Ölembargos gegenüber den von der Opposition besetzten syrischen Gebieten Geld in die Kassen und Waffen in die Arsenale der Gotteskrieger gespült.

kobaniSolidarität mit Kobani!

Quelle: SOLIDAR-WERKSTATT für ein solidarisches, neutrales und weltoffenes Österreich

Die Solidarwerkstatt ruft auf, sich an den Solidaritätsaktionen mit den von der Terrorgruppe ISIS (Islamischer Staat) bedrängten Menschen in Kobani zu beteiligen. ISIS & Co sind das Geschöpf von US- und EU-Kriegen. Solidarität mit den bedrängten Menschen in Kobani heißt daher für uns hier und heute nicht zuletzt: Österreich muss endlich raus aus dieser Unterordnung unter die EU-Außen- und Sicherheitspolitik, die gemeinsam mit den USA durch ihre Kriegspolitik im Nahen Osten und Afrika diese djihadistischen Gotteskrieger gefördert hat! Weiterlesen

So gauckelt einer rum, der unter Freiheit lediglich die Finanzgewaltigen und deren Machtfestigung meint. Und die Verursacher der Kriege? Dazu kein Wort, das wäre ja Selbstmord. Dafür schwingen andere Töne durch den Äther: „Wir sind wieder wer!“

Anton Pawlowitsch Tschechow

Anton Pawlowitsch Tschechow

Fiktives über den Autor von „Eine langweilige Geschichte“, Anton Tschechow

Arme Seelen zwischen allen Stühlen (II)

Ein Essay von Harry Popow

Er will fündig werden, der Herr Professor. Er will Antworten finden auf dringende Fragen: Wie funktioniert die Verdummung durch Politik und Medien? Wer forciert sie? Lässt das die Leser und Hörer kalt? Wie gefährlich sind Gleichgültigkeit und reduzierte Sichten? Wer wehrt sich? Lesen Sie den II. Teil und Schluss des fiktiven Essays.

Geist verscharren & Geist retten

Es ist der fünfzehnte August. Den Herr Professor O. schüttelt ein Lach- und gleichzeitig ein Weinkrampf. Da wurde in den Nachrichten gemeldet, der Kopf des großen Denkers Lenin sei einst nach der sogenannten Wende im Walde vergraben worden. Die einen frohlocken, die anderen verspüren symbolisch einen großen Verlust. Die Ersteren glauben mit Sicherheit, mit dem Verscharren des Granitschädels die Menschheit auf ein Nimmerwiedersehen von seinem Geist befreit zu haben, die Gegenspieler sind nicht müde geworden, ihn wieder – symbolisch – aus der Erde zu kratzen. Angst vor dem großen Geist auf der einen Seite – Verlust und Wiederbelebungsversuche auf der anderen. Zwei Pole, die sich gegenseitig abstoßen. Die den tieferen Grund bilden für das Dilemma in unserer Welt. Die einen verscharren den menschlichen politischen Geist – die anderen kratzen ihn wieder an´s Tageslicht. So oder so… Weiterlesen

Der Unsinn vom westlichen Paradies, das den Einwohnern der UdSSR die Köpfe verdummte, hatte nach der Zerstörung des Sozialismus ausgedient und war abgeschrieben. Die westlichen Oligarchen und die multinationalen Gesellschaften wurden zu Konkurrenten der russischen Monopolbourgeoisie. Und Konkurrenten muss man diskreditieren, um die notwendige Unterstützung der Massen zu bekommen.

putin_und_poroschenkoDer „Kalte Krieg“ der Oligarchen

Quelle: Gazeta Kommunistitscheskaja

http://compaper.info/?p=6189

Im diesem Jahr „begehen“ wir den 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs. Dieses wenig erfreuliche Jubiläum ist für die russische Regierung und den Präsidenten seit den letzten Jahrzehnten verbunden mit einem beispiellosen Gegensatz zwischen Russland und dem Westen, hauptsächlich wegen des bewaffneten Konflikts in der Ukraine. Die lautstarken Erklärungen, die Sanktionen, das Waffengerassel von beiden Seiten lässt an Zeiten des „Kalten Krieges“ erinnern. Weiterlesen

Bereits einen Tag zuvor hatte ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke in seinem Blog zugegeben, der Sender sei bei der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt nicht immer objektiv gewesen.

muenchhausenDas dumm-dreisteste Zitat des Jahres

ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke zu den bewussten Lügen des Senders:

Heute hätten wir manchen Akzent anders gesetzt und manche Formulierung anders gewählt“,  „Vielleicht hätten wir rechte Gruppierungen in der Ukraine früher thematisieren sollen. Vielleicht haben wir die russischen Interessen zu wenig für den deutschen Zuschauer ‚übersetzt‘. Wir hätten evtl. die Nato-Position noch kritischer hinterfragen können.“

„Möglicherweise sind wir zu leicht dem Nachrichten-Mainstream gefolgt“, so Gniffke.

Möglicherweise lügt Gniffke schon wieder.

Waffen sind neutral, sagt die Industrie und hat in gewissem Maße recht. Die Waffen, die den Taliban im Kampf gegen die Sowjetunion geliefert wurden, werden heute gegen die USA benutzt. Die Waffen, die von internationalen Rüstungskonzernen an die libyschen Streitkräfte zur Gaddafi-Zeit verkauft wurden, sollten etwas später gegen die Kräfte des internationalen Militäreinsatzes unter Führung der USA verwendet, um danach vom CIA in den syrischen Bürgerkrieg transportiert zu werden. Heute sind sie bei den Truppen des „Islamischen Staat“ gegen Verbündete der USA im Einsatz.

warnung1Der Exodus der Rüstungs-Industrie

Bei der Flucht bitte die Lobbyisten mitnehmen

Autor: U. Gellermann

Quelle: Rationalgalerie vom 25. September 2014

Schwer klingen die ersten Takte des Trauermarsches von Frédéric Chopin auf. Ein langer Zug von Panzern schleppt sich die Autobahn entlang. Auf Tiefladern folgen Geschütze, Flugzeuge, Maschinengewehre. Am Ende der schier endlosen Kolonne, auf großen Lastkraftwagen, Maschinen aller Art: Die Deutsche Rüstungsindustrie verlässt das Land. Am Autobahnrand Menschen in Dreiteilern, Trauerflore am Arm, Hüte in der Hand: Lobbyisten und Politiker zollen dem Auszug der Mordbranche ihren Respekt. Überall im Land ist halbmast geflaggt. So wird es sein, folgte man den Worten von Armin Papperger. Der Chef des Rüstungsverbandes (BDSV) hatte jüngst in der SÜDDEUTSCHEN damit gedroht, die Waffenindustrie würde Deutschland verlassen, wenn der Export weiterhin erschwert und die Abnahme von Rüstungsgütern in Deutschland nicht verbessert werden könne. Weiterlesen