Lagekarte offenbarte bereits dem Grunde nach ein gravierendes Problem für die YPG in Kobanê: das von ihr beherrschte Gebiet in und um Kobanê war nun eine Enklave geworden, die nur noch durch die Türkei und von ISIS beherrschte Gebiete mit Nachschub versorgt werden konnte – und beide, sowohl ISIS als auch die Türkei, stehen der YPG feindlich gegenüber.

kobaneKopieEin paar Gedanken zu Kobanê

Mein Parteibuch Zweitblog vom 11. Oktober 2014

Seit ein paar Wochen sind die Nachrichten, von der US-geführten Propaganda des Mainstreams[1] über die einschlägigen Hetzblättchen imperialer Zionisten[2] bis hin zu Seiten der anti-imperialistischen Linken[3], voll von Meldungen zur schrittweisen Erstürmung der nordsyrischen[4] Grenzstadt Ayn Al Arab oder, wie die Kleinstadt auf kurdisch genannt wird, Kobanê, durch Takfiri-Terroristen des IS-Kalifats. Weiterlesen

Die USA schicken Truppen – Kuba schickt Ärzte

Ebola-victim-photo-by-Abbas-Dulleh-for-APEbola:

Erste kubanische Ärzte zur Bekämpfung von Ebola in Liberia

Havanna, 9. Oktober  2014

MONROVIA - Die liberianische Regierung hat informiert, dass die ersten Vertreter der Gruppe kubanischer Ärzte, die an der Bekämpfung der Ebola-Epidemie teilnehmen werden, sich bereits in diesem Land befinden. Weiterlesen

Eine der damit verbundenen Aufgaben lag darin Leute, unter anderem entlassene KZ-Häftlinge, über die Grenze zu schleusen, um ihnen zu ermöglichen, dem in Spanien auf Seite der republikanischen Regierung gegen die faschistischen und von Nazi-Deutschland unterstützten Horden Francos kämpfenden Thälmann Bataillon beizutreten.

hanslebrechtGenosse Hans Lebrecht ist verstorben

Der langjährige Israelkorrespondent der UZ und Autor des Buches „Die Palästinenser“, Genosse Hans Lebrecht, ist im Alter von 99 Jahren verstorben.

Ehre seinem Andenken! Weiterlesen

Ich habe immer gewarnt, dass kurz hinter der Grenze die mächtigen terroristischen Organisationen, wie die al Nusra oder ISIS, sich die besten Waffen rausholen und das hat dazu geführt, dass dort eine richtige radikale, erfolgreiche Armee entstanden ist, die mit saudi-arabischen, mit kroatischen und sehr vielen amerikanischen Waffen kämpfen und die regelmäßig, auch jetzt noch, ihre Munition bei der freien syrischen Armee einkauft, die der Hauptverbündete der Amerikaner ist.

todenhöfer1Die USA als Kriegsauslöser –

Jürgen Todenhöfer über den Kampf gegen den IS / Interview

Die USA als Kriegsauslöser –

Jürgen Todenhöfer[1] über den Kampf gegen den IS

Radio Stimme Russlands siehe

http://www.youtube.com/watch?v=pHVuEVniG50

Kann man Ihrer Meinung nach von Syrien als einem Pulverfass sprechen?

Ja, das ist es. Das Ganze ist lebensgefährlich, weil sich daraus ein Flächenbrand entwickeln kann. Entstanden ist das durch eine absolut chaotische amerikanische Politik. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Politische Fehler werden gemacht, das habe ich auch miterlebt – die Amerikaner haben drei Dinge getan, die zu diesen Katastrophen geführt haben: sie haben in einem völkerrechtswidrigen Krieg den Irak nicht nur besiegt, nicht nur 500 000 Menschen getötet, sondern sie haben die Gesellschaft zerbrochen. Die war vereint in Sunniten und Schiiten und jetzt ist es eine zerbrochene Gesellschaft und das ist ein fruchtbarer Boden für Terrorismus. Außerdem haben sie versucht einen nicht sehr mächtigen Diktator in einem nicht sehr mächtigen Land, nämlich Syrien, zu stürzen. Er hat sich geweigert bei der Irak-Invasion mit zu machen, das hat George W. Bush zu Jimmy Carter gesagt. Weiterlesen

Die Konzepte, die im Westen auf Sympathie stoßen, spielen mit dem Gedanken, einen Staat „Kurdistan“ aus dem Irak herauszubrechen und ihn eng an die Türkei zu binden oder ihn gar an sie anzuschließen – mit dem Hintergedanken, auf diese Weise proiranische Kräfte zu schwächen und sunnitische Kräfte gegen Iran in Stellung zu bringen. Die strategischen Großplanungen im Sinne westlicher Interessen haben jetzt zu der furchtbaren Lage in Kobane geführt.

Türkischer Präsident und Unterstützer des IS  Recep Tayyip Erdoğan

Türkischer Präsident und Unterstützer des IS
Recep Tayyip Erdoğan

Ein verzweifelter Abwehrkampf

ANKARA/BERLIN

german-foreign-policy vom 08.10.2014 – Westliche Interventionen und Expansionsinteressen des NATO-Partners Türkei sind verantwortlich für die dramatische Situation in der nordsyrischen Stadt Kobane. Die Stadt steht offenbar vor dem Fall, wenngleich der verzweifelte Abwehrkampf gegen die Terrortruppe „Islamischer Staat“ („IS“) am Dienstagabend noch andauerte. Zahllose Todesopfer sind bereits jetzt zu beklagen. Während der IS, der gegenwärtig im Begriff ist, Kobane zu erobern, sein Erstarken letztlich Interventionen des Westens in Nah- und Mittelost verdankt, sind türkische Expansionskonzepte die Ursache dafür, dass zwar irakisch-kurdische Milizen unterstützt werden – auch von der Bundeswehr -, nicht jedoch syrisch-kurdische Kämpfer gegen den IS. Die Konzepte, die im Westen auf Sympathie stoßen, spielen mit dem Gedanken, einen Staat „Kurdistan“ aus dem Irak herauszubrechen und ihn eng an die Türkei zu binden oder ihn gar an sie anzuschließen – mit dem Hintergedanken, auf diese Weise proiranische Kräfte zu schwächen und sunnitische Kräfte gegen Iran in Stellung zu bringen. Die strategischen Großplanungen im Sinne westlicher Interessen haben jetzt zu der furchtbaren Lage in Kobane geführt. Weiterlesen