Wir verurteilen diesen Akt des Rassismus, der sich in den Kontext eines neuen „kalten Krieges“ einfügt, den man sich erhofft, seit die Europäische Union und die USA die ukrainische Regierung gewaltsam gestürzt haben, nachdem diese beschlossen hatte, die Verhandlungen mit Brüssel und mit den westlichen Multinationalen zu blockieren.

Faschistischer Brandanschlag von Odessa

Faschistischer Brandanschlag von Odessa

 

Nein zum Rassismus und zum Russenhass!

Pressemitteilung der Kommunistischen Partei der Italienischen Schweiz (PC)

Quelle: Kommunistische Partei der italienischen Schweiz vom 16. Mai 2014

Kürzlich wurde einer Lehrerin russischer Herkunft die Anstellung in einem Schulungsinstitut, beim ISSAL in Lausanne, verweigert. Die Begründung verrät nicht nur eine Ignoranz in geopolitischen Angelegenheiten auf Seiten der Administration der Schule, sondern ist auch vom menschlichen und gewerkschaftlichen Standpunkt aus überaus schwerwiegend: “Die Philosophie unserer Schule verbietet uns die Anstellung einer Person mit Staatsbürgerschaft eines Staates, der illegal einen anderen besetzt“, hat tatsächlich der Direktor Martin Freiburghaus erklärt. (siehe) Der russische Aussenminister hat zurecht geantwortet: “Wir würden gerne erfahren, wie viele der 140 Dozenten dieser Schule Bürger von Ländern sind, welche Jugoslawien bombardiert haben.“ Weiterlesen

Wie man im russischen Außenamt hervorgehoben hat, ließen die „Doppelstandards“ keinen Zweifel daran, dass die Verfasser des Dokuments einen „politischen Auftrag“ zum „Reinwaschen“ der Machthaber in Kiew erfüllt haben, die sich selbst proklamiert hätten.

Blumen am Gewerkschaftshaus von Odesa Foto: RIA Novosti/

Blumen am Gewerkschaftshaus von Odessa
Foto: RIA Novosti/

„Politischer Auftrag“ der Uno

Quelle: radio-stimme-russlands vom 17. Mai 2014 – Die Eurobeamten hätten angesichts der Verbrechen von Neonazis beide Augen zugedrückt und die Strafexpedition im Südosten des Landes für legitim befunden. Diese Einschätzung lieferte Russlands Außenministerium über den Bericht über die Menschenrechte in der Ukraine, den die Verwaltung des Hohen Kommissars der Uno veröffentlicht hatte.

Wie man im russischen Außenamt hervorgehoben hat, ließen die „Doppelstandards“ keinen Zweifel daran, dass die Verfasser des Dokuments einen „politischen Auftrag“ zum „Reinwaschen“ der Machthaber in Kiew erfüllt haben, die sich selbst proklamiert hätten. Weiterlesen

Der Eurokommunismus fußte auf der Behauptung des damaligen Generalsekretärs der KPdSU Nikita Chruschtschow, dass in der damaligen politischen Situation Revolutionen nicht mehr notwendig wären, um den Kapitalismus zu überwinden. Notwendig wäre viel mehr eine Politik der friedlichen Koexistenz der Klassen und ein Bündnis mit Reformlinken und anderen opportunistischen Kräften.

sozialreform1 (1)Reform oder Revolution?

Historische und aktuelle Argumente zu einem hundertjährigen Richtungsstreit

von Lukas Haslwanter

Quelle: Kominform vom 14.05.2014

(zur besseren Lesbarkeit wurde die Schreinweise min  den „I“ entfernt)

Die These der unmöglichen Revolution

In der Arbeiterbewegung des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wurde das Verhältnis von Reform und Revolution heftigst diskutiert. Der rechte Flügel sammelte sich in Deutschland um Eduard Bernstein. Der industrielle Aufschwung in der zweiten Hälfte der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts bildete die materielle Grundlage für die damalige Verwerfung von Klassentheorie und sozialistischer Revolution. Nach den Theorien Bernsteins wäre eine Revolution unter den damaligen kapitalistischen Verhältnissen angeblich nicht mehr möglich gewesen und eine Arbeiterklasse, wie sie Marx definiert hatte, angeblich nicht mehr existent. Dies blieb nicht ohne Widerspruch: Rosa Luxemburg antwortete ihm ausführlich in ihrer Broschüre „Sozialreform oder Revolution“ und rückte das Verhältnis von Reform und Revolution wieder in ein dialektisches. Lenin widerlegte Bernsteins Thesen in seiner Schrift „Was tun?“, in der er sich mit den Strategien unterschiedlicher Flügel der internationalen und insbesondere der russischen Sozialdemokratie auseinandersetzte. Weiterlesen

Nur ein paar Hundert Kilometer von hier, in der Ukraine, sitzen Faschisten in einer illegitimen Regierung und die EU klatscht Beifall. Klar, wurde dieser Putsch doch massiv von ihr und ihrem Verbündeten, den USA unterstützt.

Mauthausen-2014-270x180 „Sozialismus oder Barbarei” wahrer denn je

Quelle: Partei der Arbeit Österreichs

Rede der stellvertretenden Wiener PdA-Vorsitzenden Eva Aigner anlässlich der Befreiungsfeier auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen am 11. Mai 2014Wir feiern heuer das 69. Jahr der Befreiung vom Faschismus, den Sieg der Anti-Hitler-Koalition und den Niedergang des deutschen Reiches. Wir tun dies an einem Ort, an dem die Gräuel der Nazi, deren Terrorherrschaft und nicht zu begreifende Unmenschlichkeit ihr ungeschminktes Gesicht zeigten.

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Wir müssen eine eigenständige Leseart der heutigen Wirtschaftskrise vorlegen, wie sie in der Linken noch wenig verbreitet ist. Diese Krise ist in erster Linie eine Krise der Überproduktion von fiktivem Kapital und wird dadurch zur Krise der weltwirtschaftlichen Stellung der USA auf dem Gebiet der Währung.

PdalogoÜberlegungen zur gegenwärtigen Entwicklung des Imperialismus

Von KP der Italienischen Schweiz

Quelle: e-mail an die Redaktion

siehe auch: Kritik am Text (von Roter Webmaster) siehe

1 – Die Entwicklung der Produktion auf internationaler Ebene hat in den letzten 30 Jahren (und bis in die Gegenwart) tiefgreifende Veränderungen bewirkt, die insbesondere in den Ländern der imperialistischen Zentren (wie der Schweiz) auch die Arbeiterklasse erfassen. Es besteht eine „Arbeiteraristokratie” (Lenin) mit sozialen und ökonomischen Privilegien gegenüber den Werktätigen der peripheren Länder. Ein Wohlstand, der heute durch die Wirtschaftskrise abgetragen wird: dies führt zu politischen Problemen, wie der Annahme von rassistischen, nationalistischen und manchmal sogar kriegsbefürwortenden Optionen von Seiten dieser Schicht des Proletariats.

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