Dass das Privateigentum an Produktionsmitteln die heiligste aller Kühe ist, wird niemand bestreiten, gerade deshalb ist es ein bloßer Wunschtraum, jeder Einzelne solle bereit sein, „Gier und Bequemlichkeit zu zügeln“, um so „unseren Teil zum dringend nötigen Wandel“ beizutragen!! Das ist gelinde gesagt eine große Illusion.

crash„Der Crash ist die Lösung“ von Matthias Weik & Marc Friedrich

Elende Hunde

Buchtipp von Harry Popow

So freudig laut hört man „hungrige Hunde“ selten jaulen: Aus einem Buch der Ökonomen Matthias Weik und Marc Friedrich mit dem Titel „Der Crash ist die Lösung. Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“ lesen Sie bei oberflächlicher Betrachtung eine tolle Nachricht für sich heraus. Dass nämlich die „Hundegesellschaft“ im Geld schwimmt, denn „das Geldvermögen der privaten Haushalte war 2013 auf über 5 Billionen Euro angewachsen.“ Anfang 2014 seien es bereits 6,3 Billionen gewesen. Weiterlesen

Der künftige ukrainische Präsident Petro Poroschenko rangiert auf der Forbes-Liste der reichsten Oligarchen des Landes zur Zeit auf Platz sieben; sein Vermögen wird auf gegenwärtig 1,6 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Der neue Präsident der Ukraine Petro Poroschenko und sein Chef Außenminister der Vereinigten Staaten John Kerry schütteln sich die Hände, links davon „Matschbirne“ und Oberbürgermeister Vitali Klitschko, rechts Premier von USA-Gnaden Arsenij Jazenjuk.

Der neue Präsident der Ukraine Petro Poroschenko und sein Chef Außenminister der Vereinigten Staaten John Kerry schütteln sich die Hände, links davon „Matschbirne“ und Oberbürgermeister Vitali Klitschko, rechts Premier von USA-Gnaden Arsenij Jazenjuk.

Die Restauration der Oligarchen (IV)

BERLIN/KIEW

Quelle: german-foreign-policy.com vom 26.05.2014 –

Mit der Wahl von Petro Poroschenko zum künftigen Präsidenten der Ukraine nähert sich die Restauration der ukrainischen Oligarchen unter deutsch-amerikanischer Hegemonie ihrem Abschluss. Poroschenko ist mit einem Vermögen von angeblich gut 1,6 Milliarden US-Dollar der vermutlich siebtreichste Mann des Landes; er kontrolliert mehrere ukrainische Konzerne. Schon vor ihm sind andere Oligarchen in dem prowestlich gewendeten Land in Amt und Würden gekommen. So zählen die Gouverneure der ökonomisch bedeutenden Oblaste Donezk und Dnipropetrowsk zu den reichsten Ukrainern. Einen weiteren Oligarchen, dem enge Beziehungen zu Wladimir Putin nachgesagt werden, hat Poroschenko vor der Wahl in Wien konsultiert; der Mann darf die Stadt wegen eines US-Haftbefehls nicht verlassen. Die Absprachen mit ihm, die mutmaßlich auch die Wahl in der Ukraine betrafen, werden geheimgehalten. Rinat Achmetow hingegen, der reichste Ukrainer, macht sich inzwischen unverzichtbar, indem er Schritte zur Stabilisierung der Ostukraine ergreift – in Abstimmung mit Berlin. Im prowestlich gewendeten Kiew enthält die sich nun wieder festigende Oligarchen-Dominanz, gegen die die ersten Majdan-Proteste Sturm liefen, zusätzlich ein Element faschistischer Herrschaft. Weiterlesen

„Der Maidan verlief unter anti-oligarchischen Losungen. Und nun soll das Volk im Ergebnis der sogenannten ‚Maidan-Revolution‘ einmütig – zu mehr als 50 Prozent – gegangen sein, um für den Oligarchen Poroschenko zu stimmen. Das ist lächerlich.“

Der neue Präsident der Ukraine lässt donnernd grüßen: Granatwerfer UAG-40 aus seinem Konzern

Der neue Präsident der Ukraine lässt donnernd grüßen:
Granatwerfer UAG-40 aus seinem Konzern

Kanonen- und Schokoladenkönig wird Präsident

Die Ukraine – in Schokolade?

Quelle: STIMME RUSSLANDS - Die Ukraine in Schokolade. Pjotr Poroschenko[1], der Inhaber eines Konditorei-Imperiums, liegt nach den bisherigen Ergebnissen der Präsidentschaftswahl vom Sonntag in Führung. Nach den Angaben der Zentralen Wahlkommission, die noch mit der Auszählung der Stimmen beschäftigt ist, erhielt Poroschenko etwa 54 Prozent der Wählerstimmen und siegt damit bereits in der ersten Wahlrunde. Weiterlesen

Am 14. März 2011, einen Monat nach Beginn des Aufstandes gegen Ghaddafi, kehrte Haftar nach Libyen zurück.

Du häßlicher Vogel, wirst du einst Mir in die Hände fallen, So rupfe ich dir die Federn aus Und hacke dir ab die Krallen.

Du häßlicher Vogel, wirst du einst
Mir in die Hände fallen,
So rupfe ich dir die Federn aus
Und hacke dir ab die Krallen.

Wer putscht denn da?

Der Führer der Militärrebellion in Libyen ist US-Amerikaner und arbeitet seit mindestens 27 Jahren für die CIA

Von Knut Mellenthin

Quelle: jungeWelt vom 21.05.2014

In Libyen versuchen Teile der Streitkräfte und lokale Milizen seit Freitag, das Parlament und die Regierung zu stürzen. Was sie an deren Stelle setzen wollen, haben die Putschisten bisher noch nicht offen erklärt. Manche Äußerungen und Anzeichen deuten jedoch darauf hin, daß es auf die Errichtung eines brutal repressiven Militärregimes nach dem Vorbild des Nachbarlandes Ägypten hinauslaufen soll. Weiterlesen

Die soziale Basis der Monopolbourgeoisie wurde infolge der Konzentration der ökonomischen und politischen Macht außerordentlich schmal. Ihre Profit und Machtinteressen gerieten immer stärker in Gegensatz zum gesamten Volk. Vor allem aber hatte sich die Arbeiterklasse, der Todfeind der Bourgeoisie und ihr Totengräber, politisch entwickelt.

hasi-werkzeug_bearbeitet-1Woher kommt der Opportunismus*?

Wieder einmal stehen in der BRD Wahlen bevor. Um es kurz zu machen: auch wenn die Wahllosungen noch so griffig sind und überzeugend scheinen, keine einzige von all den bürgerlichen Parteien vertritt die Interessen des Proletariats. Keine einzige ist bereit, dafür an den Grundfesten der Ausbeuterordnung zu rütteln. Weder die CDU, noch die SPD, FDP, die Linke oder die Grünen sind dafür geeignet! Wir sehen zwar, daß der Kapitalismus als alte, überlebte Gesellschaftsordnung abgewirtschaftet hat und zu keinerlei menschenwürdigen Lösungen mehr imstande ist, wir sehen, daß die Verbrechen der Imperialisten auf der Welt rapide zunehmen, doch wir wundern uns darüber, daß die deutsche Arbeiterklasse so wenig revolutionär ist, daß sie so gespalten ist und daß sie ein so schwach entwickeltes Klassenbewußtsein besitzt. Und dabei ist es doch aus historischer Sicht sehr leicht erklärlich, wie es dazu kam.

Der Zusammenhang zwischen Imperialismus und Opportunismus

In der Auseinandersetzung zwischen Sozialismus und Imperialismus nimmt der Kampf der Kommunisten gegen den Opportunismus eine wichtige Stellung ein. In allen imperialistischen Ländern erweist sich der Opportunismus – gleich, in welcher Gestalt er auftritt und wirksam wird – als ein tragendes Element des parasitären und faulenden Kapitalismus. Die Geschichte beweist, er ist Bestandteil des imperialistischen Herrschaftssystems bei der Sicherung höchster Profite, bei der Aufrechterhaltung der Spaltung der Arbeiterklasse, bei der ideologischen Manipulierung der Werktätigen, bei der Verhinderung des politischen und sozialen Fortschrittes, bei der Militarisierung der Wirtschaft und der’ Vorbereitung und Führung von Eroberungskriegen, bei der Ausplünderung anderer Völker sowie vor allem beim Kampf gegen den Kommunismus. Weiterlesen