KPDSU-Führung zur SED-Führung Anfang Juni 1953: „Zur Verbesserung der Lage sei notwendig, anzuerkennen, dass dieser Beschluss und seine Billigung durch das Politbüro der KPdSU(B) vom 8. Juli 1952 nicht richtig waren. Ebenso als unrichtig zu betrachten sei die bis zu dieser Zeit durchgeführte Propaganda über die Notwendigkeit des Überganges der DDR zum Sozialismus.“

ddrrHINTERGRÜNDE DES 17. JUNI 1953

Im Anhang: Rede von Max Reiman auf der 15. ZK-Tagung der SED, 24.-26. Juli 1953, mit Kurt Gossweilers Vorwort vom August 2003

Von Kurt Gossweiler

Quelle: Kurt Gossweiler – Politisches Archiv

Der 17. Juni 1953 hat schon Generationen von Historikern und Publizisten zu Untersuchungen (und manchen sogar zu einem Roman) angeregt, und wird das 1993 – zum 40. Jahrestag – in besonderem Maße tun. Im Rahmen dieses Aufsatzes beschränke ich mich auf einige Aspekte der Hintergründe dieses einschneidenden Ereignisses, vor allem auf die Folgen sowjetischer Einwirkungen auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung in der DDR. Weiterlesen

Für manche Arbeitslose ist es verlockend, dort mitzumachen. Da kann man richtig Geld verdienen, je nachdem, welche Aufgabe einem in einer der dortigen Hundertschaften zugeteilt wird – das bringt etwa 50 bis 100 Euro pro Tag. Entfernte Verwandte von mir waren auch dort, nach einer Woche kamen sie freudestrahlend mit 1000 Euro zurück. Ich vermute, das Geld kommt aus den USA.

»Es ist doch verlockend, dort mitzumachen«

50 bis 100 Euro pro Tag:

Rechte Aktivisten auf dem Kiewer Maidan werden aus dem Ausland bezahlt. Gespräch mit Alexej Smorgunow

Interview: Peter Wolter

Quelle: jungeWelt vom 01.04.2014

Alexej Smorgunow ist Bankangestellter in der ostukrainischen Stadt Donezk

Die gewalttätigen Proteste auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew werden im Westen begrüßt – was sagt die russischsprachige Bevölkerung im Südosten des Landes dazu? Weiterlesen

„Als ein sowjetischer Militärberater, dessen Name wohl Sergatskow war, nach Tirana kam, erzählte er uns auch etwas über Berijas Prozess. Er sagte, er sei als Zeuge geladen worden, um auszusagen, dass Berija sich ihm gegenüber angeblich arrogant verhalten habe. Bei dieser Gelegenheit sagte uns Sergatskow ganz im Vertrauen: ‚Berija verteidigte sich sehr energisch vor Gericht, akzeptierte keine der Beschuldigungen und wies sie alle zurück.“ (Enver Hoxha 1984)

Lawrenti Berija

Lawrenti Berija

Der ‚Ärzteprozess‘ und der Tod Stalins

Oder:

Wie Chruschtschow und seine Spießgesellen die Revolution stahlen

Teil 2 (1953 bis 1956)

Bill Bland, 1991

Deutsche Übersetzung: Gerhard Schnehen, 2014

Das englische Original findet sich hier:

http://ml-review.ca/aml/BLAND/DOCTORS_Case_FINAL.htm.

Der fehlgeschlagene Putsch, 1953

Wie bereits festgestellt, befanden sich die Sicherheitskräfte in den Jahren vor Stalins Tod schon unter der Kontrolle getarnter Revisionisten und nicht mehr unter der der Marxisten-Leninisten:

„Vor Stalins Tod befanden sich die Ministerien für Staatssicherheit und Inneres nicht unter Berijas Kontrolle.“

(R. Conquest 1961, S. 200).

Es ist nur allzu natürlich, dass bei einer Neuaufteilung der Verantwortlichkeiten nach Stalins Tod es für die revisionistischen Verschwörer von großer Bedeutung war, dass die Kontrolle über die Sicherheitskräfte nicht erneut in die Hände von Marxisten-Leninisten fiel. Weiterlesen