„Momentan sind unsere Deputierten im Parlament Geiseln.“ Die Faschisten hätten dort die militärische Kontrolle, berichtet Andrej. In den ersten Tagen nach dem Umsturz seien Abgeordnete von einer Eskorte ins Parlament gebracht, in einen Raum eingesperrt und unter Druck gesetzt worden, nach den Vorgaben der Rechten abzustimmen. Sie hätten sich aber geweigert; die bürgerlichen Parteien hingegen würden sich fügen. „Das sind die Enkel der ukrainischen SS-Verbände“, kommentiert Medvedev das Vorgehen der radikalen Nationalisten und Neofaschisten.

ukrainefascho5Todeslisten und Molotow-Cocktails

Kommunisten leben gefährlich in der Ukraine

Von SUSANN WITT-STAHL aus Kiew

Quelle: Hintergrund  vom 27. Februar 2014

Rote Fahnen werden dem Feuer übergeben. Ein junger Mann wirft Lenin-Bilder und Büsten aus dem Fenster des Büros der Kommunistischen Partei in der westukrainischen Stadt Tschernihiw. Auf der Straße wartet eine aufgebrachte Menschenmenge mit Knüppeln auf alles, was geflogen kommt, und drischt mit lautem Gejohle darauf ein…

Weiter: siehe Hintergrund

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