Die zwei Statements („Außenlinie“, „Gleichgültigkeit“) beziehen sich auf eine Berliner Außenpolitik, die gegenwärtig gut 5.000 Soldaten in elf Ländern auf drei Kontinenten im Einsatz hält. Die Berliner Weltpolitik-Strategen halten dies offenbar für nicht ausreichend.

Der Freiheitsprediger predigt zum Krieg

Der Freiheitsprediger predigt zum Krieg

Der Weltordnungsrahmen

MÜNCHEN/BERLIN/ULM

german-foreign-policy vom 03.02.2014 – Mit ausführlichen Plädoyers der deutschen Staats- und Regierungsspitze hat die Berliner PR-Kampagne für eine Ausweitung der EU-Militäreinsätze am Wochenende ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Deutschland müsse „entschlossener“ vorgehen, um den globalen „Ordnungsrahmen … zu formen“, erklärte Bundespräsident Joachim Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Dabei könne „auch der Einsatz von Soldaten erforderlich sein“. Ähnlich äußerten sich der Außenminister und die Verteidigungsministerin. Die Leitmedien unterstützen die Kampagne weithin. Laut einer aktuellen Meinungsumfrage sind bisher nur zwölf Prozent der deutschen Bevölkerung der Ansicht, die Bundesrepublik sei mit derzeit rund 5.000 Soldaten in elf Ländern auf drei Kontinenten „zu wenig“ militärisch aktiv. Die Auffassung, Deutschland habe „seine Rolle in der Welt noch nicht gefunden“ – dies hatte Gauck in seiner Rede nahegelegt -, wird nur von 13 Prozent der Bevölkerung geteilt. Militärs verlangen ihrerseits einen stärkeren „gesellschaftlichen Rückhalt“ für die deutschen Soldaten. Erste Vorbereitungen für die in Aussicht gestellten Bundeswehr-Einsätze in Afrika werden bereits getroffen. Weiterlesen

Wenige Jahre nach dem Tod von Engels (1895) trat in der SPD eine Gruppe von Opportunisten hervor, welche den Marxismus revidieren wollten. Das Haupt der Revisionisten war Eduard Bernstein, der 1899 die Schrift „Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie” veröffentlichte. In der Zeitschrift „Die Gleichheit, Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen”, Stuttgart, 12. April 1899, unterzog Clara Zetkin den Standpunkt Bernsteins einer scharfen Kritik:

Internationaler Frauentag - Clara ZetkinClara Zetkin über Bernsteins Revisionismus

Clara Zetkin:

Wider die sozialdemokratische Theorie und Taktik

Aus: http://news.dkp.de/2014/01/clara-zetkin-ueber-bernsteins-revisionismus/

siehe auch

Die von Freund und Feind mit gleicher Spannung erwartete Schrift Bernsteins zur Kritik der sozialdemokratischen Theorie und Taktik ist kürzlich erschienen. Was die Freunde befürchtet, was die Feinde erhofft, das bestätigt sie mit wünschenswertester Klarheit: die vollzogene Schwenkung des Verfassers nach rechts hin. Weiterlesen

Als es dann im November 1918 in Deutschland zu einer revolutionärem Situation kam, waren die Revolutionäre in der USPD und weitgehend in ihren Handlungen eingeschränkt. Zwar gab es den Spartakusbund, aber der war keine Partei – nur so was wie eine Fraktion innerhalb der USPD.

herresbach13Anmerkung Roter Webmaster:

Die revolutionäre Partei der Arbeiterklasse muss den Revisionismus in ihren Reihen ausmerzen

Von Günter Ackermann

siehe Clara Zetkin

Wir wissen heute, der Revisionismus ist wie ein Krebsgeschwür: Es befällt die Partei der Arbeiterklasse, zerstört ihre Organe, ihr Skelett und aus der einst revolutionären Partei wird ein lahmer Wahlverein. Weiterlesen