Letztes Jahr hat die Volksrepublik eine Erdöl- und eine Erdgaspipeline in etwa entlang der alten „Burma Road“ fertiggestellt; sie machen es nun möglich, zumindest Energierohstoffe direkt aus dem Indischen Ozean nach China zu liefern – unter Vermeidung der Straße von Malakka. Im geostrategischen Einflusskampf reagiert der Westen darauf mit Bemühungen, auch diese Route der chinesischen Energieversorgung unter seine Kontrolle zu bekommen

"Burma Road" heute

“Burma Road” heute

Myanmar (Burma):

Der Deal der Militärs mit dem Westen

NAYPYIDAW/BERLIN

german-foreign-policy vom 11.02.2014 – Mit seinem aktuellen Besuch in Myanmar stärkt Bundespräsident Gauck die geostrategischen Positionen des Westens im Machtkampf gegen China. Gauck, der bereits am Sonntag in dem südostasiatischen Land eingetroffen ist und dort bis zum morgigen Mittwoch Gespräche führt, eröffnet offiziell eine Außenstelle des Goethe-Instituts sowie ein Delegiertenbüro der deutschen Wirtschaft. Die westlichen Aktivitäten in Myanmar, die auf eine stärkere westliche Kontrolle über die chinesische Rohstoffversorgung zielen, gehen auf Geheimverhandlungen im Schatten der Tropensturm-Katastrophe im Jahr 2008 zurück, die in eine Öffnung des Landes für westliche Einflussarbeit mündeten – im Gegenzug gegen Investitionen. Während westliche Politiker, jetzt auch Gauck, erklären, Myanmar sei auf dem besten Weg, eine Demokratie zu werden, halten die Militärs faktisch die Macht auch weiterhin in den Händen; schon seit Jahren beschweren sich Menschenrechtsorganisationen massiv darüber. Eine aktuelle Analyse lässt erkennen, dass sich die myanmarischen Militärs insbesondere die Kontrolle über die Wirtschaft des Landes gesichert haben – eine Art Bestandsgarantie für ihre Macht in der Phase der Kooperation mit dem Westen. Weiterlesen

Es gibt in der schmutzigen und käuflichen Presse unzählige Auslassungen darüber, daß Stalin die klügsten und talentiertesten Heerführer vernichtet habe, was die Niederlagen der Roten Armee in den ersten Kriegsjahren bedingt habe. Doch das ist alles Demagogie. Stützen wir uns also besser auf die Tatsachen und auf die historischen Ereignisse.

Tukhachevsky-mikhail-2Der sowjetfeindliche Marschall

Eine seltsame Vorgeschichte

Von S. Golik

Quelle: http://izhvkpb.narod.ru/tuh/statja.html

Übersetzung aus dem Russischen: W. Schindler

Laut der Mehrheit seiner Biografen habe der junge Leutnant der Leibgarde des Semjonowsker Regiments, Michail Tuchatschewski[1], im 1.Weltkrieg heldenhaft gekämpft.  Bevor er in deutsche Gefangenschaft geriet, habe er sechs Kampforden bekommen. Aber auch hier soll er Heldenmut gezeigt haben: er habe vier mißlungene Fluchtversuche unternommen und sei daraufhin in die Festung Ingolstadt verbracht worden, wo die Deutschen die besonders unruhigen Kriegsgefangenen verwahrten, die mehrfach zu fliehen versucht hatten. Der fünfte Fluchtversuch Tuchatschewskis aus diesem furchtbaren hochgeschützten Ort jedoch sei gelungen, und von Erfolg gekrönt! Weiterlesen

Ich glaube nicht, dass Klitsch [Klitschko] in der Regierung sein sollte. Ich glaube nicht, dass er notwendig ist, ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist.

Nuland1Das abgehörte Staatsstreichgeflüster zwischen Obamas stellv. Außenministerin und dem US-Botschafter in Kiew – Peinlich!

Gespräch zwischen Vize-Staatssekretärin Victoria Nuland und Botschafter der USA in Ukraine

Aus: Voltaire-Net

Ein auf YouTube aufgetauchtes abgefangenes Gespräch zwischen Vize-Außenministerin Victoria Nuland und ihrem Botschafter in der Ukraine hat einen starken Konflikt zwischen Washington und Brüssel ausgelöst. Aber das wichtigste ist woanders: das Gespräch zeigt, dass die Vereinigten Staaten nicht an den offiziellen Slogans der Demonstranten von dem Maidan Platz (Anschluss zur Europäischen Union) interessiert sind, sondern dass sie für den Regimewechsel arbeiten, um einen von ihren Männern an die Macht zu bringen und Unruhen zu verbreiten. Weiterlesen

Die Merkel erpresst Griechenland, damit die Regierung z.B. die staatliche Telekommunikation für einen Appel und e in Ei an die deutsche Telekom verkauft – genannt Privatisierung; Hollande schickt die Fremdenlegion nach Afrika um dort für Ruhe und Ordnung zu sorgen – immerhin gilt es riesige Bodenschätze für französische Konzerne zu sichern; Obama lässt seinen Geheimdienst weltweit schnüffeln damit er dann auch Ziele für seine Drohnen zum Ermorden hat und Putin, na ja, der hat ne Olympiade und Putin hat das umstrittene Anti-Schwulen-Gesetz.

Winterspiele an der Riviera

Winterspiele an der Riviera

Menschenrechte sind wichtig –

Die Profite sind wichtiger

Ukraine, Russland, Syrien oder die Wächter über die Humanität bei uns

Von Günter Ackermann

Man fragt sich ernsthaft, ob die Rationalisierung des Pressewesens schon soweit geht, dass nur eine Hand voll Journalisten die Meldungen machen und die anderen schreiben nur ab oder quasseln im Radio und Fernsehen nur noch nach. Weiterlesen

NATO und EU hatten die Ukraine bereits fest als neuen Einflussbereich und Aufmarschgebiet eingeplant. Da verständigten sich Wladimir Putin und Wiktor Janukowytsch auf ein Abkommen, das für die Ukraine wirtschaftlich deutlich vorteilhafter war. In einer typischen Mischung von Ignoranz und Arroganz hatte die abgehobene Bonzenschar in Brüssel sich bereits so sicher gefühlt, dass sie glaubte, der Ukraine „Reformen“ im Sinne der EU vorschreiben zu können: Rentenkürzungen und weitere Privatisierungen zugunsten westlicher Konzerne.

putin (2)Eine neue Anti-Russland-Kampagne

Von Klaus-Dieter Wolff

Quelle: Initiativgruppe Kundschafter für den Frieden vom 24.01.2014

Sehr zum Ärger des Westens ist Wladimir Putin im März 2012 mit knapp 64 % der Stimmen wieder zum Präsidenten Russlands gewählt worden. Und zwar bei einer Wahlbeteiligung von gut 65 % – ein Wert, von dem man bei US-Präsidentschaftswahlen nur träumen kann. Das offizielle Wahlergebnis entsprach den vorherigen Meinungsumfragen, was die prowestliche „Opposition“ jedoch nicht davon abhielt, von Wahlfälschungen zu fantasieren. Diese Behauptung wurde natürlich von den westlichen Main-Stream-Medien dankbar aufgegriffen. Weiterlesen