Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.

marxDie Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.

Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur

Aus: Kominform vom 24.12.2013

Das Fundament der irreligiösen Kritik ist:

Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat.

Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Societät. Dieser Staat, diese Societät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind.

Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Compendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur (Ehrgefühl), ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund.

Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.

Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.

Karl Marx: Einleitung zur Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie; in: Deutsch-Französische Jahrbücher 1844, S. 71f, zitiert nach MEW, Bd. 1, S. 378-379

„Ich wollte eine Waffe bauen, um die Faschisten zu besiegen. [...] Ich hoffe, ich bleibe den Menschen als derjenige in Erinnerung, der eine Waffe für die Verteidigung seines Vaterlands und nicht für Terroristen entwickelt hat.“

kalschnikow1Legendärer Waffenkonstrukteur Kalaschnikow gestorben

Aus: Kominform.at vom 23.12.2013

Der legendäre Waffenkonstrukteur Michail Kalaschnikow, dessen Sturmgewehr zu den am meisten verbreiteten Schusswaffen in der Welt gilt, ist am 23. Dezember nach einer langen Krankheit im 95. Lebensjahr gestorben.

Generalleutnant Michail Kalaschnikow, Doktor der technischen Wissenschaften, zweifacher Träger des Titels „Held der sozialistischen Arbeit“, Träger des Lenin-Preises, war weltweit als Konstrukteur der am meisten verbreiteten Schusswaffe bekannt.

Michail Kalaschnikow wurde am 10. November 1919 in der Siedlung Kurja in der Region Altai (Südsibirien) geboren. Mit 17 Jahren kam er nach Kasachstan und arbeitete in der Eisenbahnstation Mataj. 1938 wurde er in die Armee einberufen, wo er als Panzer-Mechaniker und –Fahrer ausgebildet wurde. Weiterlesen

Am Morgen des 26. Dezember sollen die Veranstaltungen mit dem Hissen der roten Hammer- und Sichel-Fahnen der KP der Philippinen (CPP) und dem gleichzeitigen Singen der Internationale, der Hymne der kommunistischen Weltbewegung, eingeleitet werden.

hammer_sichelWir gratulieren der KP der Philippinen (CPP) zu ihrem 45. Jahrestag

HAMMER- UND SICHEL-FAHNEN WERDEN GEHISST

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) vom 24. Dezember 2013. – Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) kündigte heute an, dass die Vorbereitungen für die Massenveranstaltungen zum 45. Jahrestag der Parteigründung am 26. Dezember abgeschlossen sind. Am Morgen des 26. Dezember sollen die Veranstaltungen mit dem Hissen der roten Hammer- und Sichel-Fahnen der KP der Philippinen (CPP) und dem gleichzeitigen Singen der Internationale, der Hymne der kommunistischen Weltbewegung, eingeleitet werden. Weiterlesen

Imperialistische Christmesse 2014 – „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“? – der Klassengegner heute kennt kein Erbarmen und dies müssen wir arbeitenden Menschen aus dem Volk alle gemeinsam endlich begreifen und kein Erbarmen mit diesem mordenden und parasitären Monopolkapital haben

EIN WEIHNACHSFEST VOLLER UNBARMHERZIGKEIT

von Jens-Torsten Bohlke

Vietnamkrieg: US-Söldner posieren vor der Presse mit abgehackten Köpfen von Kämpfern der Befreiungsarmee

Vietnamkrieg: US-Söldner posieren vor der Presse mit abgehackten Köpfen von Kämpfern der Befreiungsarmee

Es gibt sicherlich noch immer eine in Milliardenzahl messbare Zahl von Menschen auf unserem Planeten, die sich an die Zeit des „Vietnamkriegs“ des US-Imperialismus mit zumeist viel Schaudern vor den bestialischen Kriegsverbrechen der Massenvernichtungsmittel in Form von biologischen und chemischen Waffen sowie grausamsten Massakern aller Art erinnern. Die imperialistische Räuber- und Verbrecherbande imperialistischer Bluthunde an den klimatisierten Schreibtischen in Washington und Fort Langley sowie auf den Flugzeugträgern und Militärstützpunkten der US-Streitkräfte scheute vor keinem noch so abscheulichen Kriegsverbrechen zurück, um das in heldenhafte und ständig unter dem Einsatz von sehr viel Menschenleben sich nicht auf die Knie zwingen lassende Volk Vietnams in seinem Kampf für die nationale und soziale Befreiung von den imperialistischen Kolonialmächten doch noch mit brutalster Gewalt und Vernichtung zu bezwingen. Die täglichen Meldungen aus Vietnam vereinten damals eine in Milliardenzahl messbare Zahl von Menschen weltweit in der protestierenden antiimperialistisch-demokratischen Massenbewegung gegen den Vietnamkrieg des US-Imperialismus. Weiterlesen

Alt-neues Weihnachtslied

weihnachtsbaum KopieAlt-neues Weihnachtslied

Text: Louis Fürnberg;

Musik: Louis Fürnberg

Ein Kindlein kam im Stall zur Welt,
der Vater Joseph hatte kein Geld
für ein weißes Bett und ein Zimmer.
Im Stroh, da lag die Mutter Marie
und wie sie auch vor Schmerzen schrie,
es hörte nur das stumpfe Vieh
ihr Klagen und ihr Gewimmer.

Der Joseph schaute zum Stalltor hinaus,
doch ach, die drei Könige blieben aus
mit Gold und Weihrauch und Myrrhe.
Maria hielt ihr Kind im Arm,
ihr Leib mußt sein der Ofen warm.
Und statt der Milch, daß Gott erbarm,
war nur der Rost im Geschirre.

Ach Joseph, lieber Joseph mein,
wie leid ist mir ums Kindelein.
Ach Joseph, was soll werden.
Fragst du nach Arbeit, sie lassen dich steh’n,
ach Joseph, wir müssen betteln gehn.
Ach Joseph, ist denn kein Ende zu sehn
von diesem Jammer auf Erden.

Und wie sie saßen im kalten Stall
und klagten, hörten sie auf einmal
im Hof ein fröhlich Singen.
Die Tür ging auf, im Laternenschein
traten viel junge Hirten herein,
den Eltern und dem Kindelein
ein frohe Botschaft zu bringen.

Wir kommen aus einem schönen Land,
da haben die Menschen die Not verbannt,
als sie sich selber erlösten.
Dort wachsen die Kinder auf im Licht
und Hunger und Elend gibt es dort nicht,
weil’s keinem an Dach und Brot gebricht,
die Kleinsten wurden die Größten.

Ach, führt uns hin, sprach Joseph darauf,
da ging ein Stern am Himmel auf
in einem roten Lichte.
Das ist der Stern von Kraft und Mut,
der Herzen stählt und Wunder tut.
Und kennt ihr ihn, dann lest ihr gut
die biblische Geschichte.

Text: Louis Fürnberg
Musik: Louis Fürnberg

Zitiert nach Ernst Busch: Echo von links. Lieder von Louis Fürnberg. Aurora 5 80 005. Hrsg. 1964, Nachaufl.  1968, 1974, 1976.