„Die Privatisierung – das war der ‘heilige Krieg’ gegen die Kommunisten. Und Geld spielt im Krieg keine Rolle, die Opfer zählen nicht.“ Tschubais geht aus sich heraus und sagt viele gescheite Worte. Tschubais sagt: „Wir beschäftigten uns nicht mit dem Sammeln von Geld, sondern mit der Vernichtung des Kommunismus.“

Das Klassenbewusstsein der Eliten

Übersetzung aus dem Russischen: I.W.

Manchmal bricht bei denen, in deren Händen sich heute die wirtschaftliche und politische Macht konzentriert, unerwartet das von einer dichten Demagogie sorgfältig maskierte Klassenbewusstsein ans Licht. Dann sehen wir das wahre Wesen der erfolgreichen „Unternehmer“ und effizienten Politiker, in ihrer bestimmt nicht beneidenswerten Lage. Weiterlesen

Die ominösen Wahlprüfsteine

Lieber Günter,

siehe: Zusammenschluss unter Aufgabe der Grundsätze?

http://kommunisten-online.de/?p=2019

auch wenn Du im Moment nicht da bist (da fehlt richtig was!), schicke ich Dir mal hier die ominösen „Wahlprüfsteine“ des Genossen Triller. Ich weiß nicht, was die sich dabei gedacht haben – vielleicht ist das Wort der Kandidaten soviel wert wie ein Eid? Oder haben die vermutet, daß man den Kapitalismus milde stimmen kann. Ich setze mich demnächst mal im einzelnen mit diesem Schwachsinn auseinander. Es läuft ja darauf  hinaus, daß man einzelne Leute der Linkspartei doch wählen kann, weil sie de Volk zu Maule reden… Das beste wäre wirklich ein kompletter Boykott.

(Und hierzu noch Lenin Bd 17, S. 267 ff. zu zitieren ist eine glatte Irreführung, denn in Rußland gab es eine kommunistische Partei, was heute nicht der Fall ist!!!)
Rote Grüße
NN Weiterlesen

Und mit einem Ausbund an Weisheit hörte sie gar nicht auf, sich an den Leninschen Gedanken zu begeistern und empfahl allen, unverzüglich damit zu beginnen, das wertlose Leninsche Erbe zu studieren. Jedoch die Bekanntschaft mit ihrer modernen Publizistik gibt allen Grund zu behaupten, daß sie in einem halbhundert Leninscher Bände das Wesentliche nicht einmal bemerkt hat. Im Wesentlichen hat sie von Lenin nichts begriffen. Und sie hat nichts von ihm gelernt.

VOM KOMMUNISMUS ZUM ANTIKOMMUNISMUS.

Von Ljubow Pribytkowa

Übersetzung: Vera Lischke, Köln

Zum russischen Originaltext siehe

Es gibt in Rußland eine in linken Kreisen bekannte Bürgerin namens Natalja Morosowa. Einst schrieb sie über Lenin viele begeisterte Artikel und gab die Zeitung „Die Richtigkeit Lenins“ heraus. Und 1989 auf dem Höhepunkt der im Land vor sich gehenden Konterrevolution gab sie eine dicke Broschüre heraus, „Lieblingsbücher”, in der sie leidenschaftlich bewies, daß man ohne die Lektüre der Werke Lenins nichts von dem, was in unserem Land und in der Welt geschieht, verstehen kann. Und auch jetzt verläßt die Morosowa ihre publizistische Unruhe nicht. Von ihr erscheint ein Artikel nach dem anderem. Worüber sich diese Dame ausbreitet, davon hier ein Beispiel. Es würde sich nicht lohnen, über solche Menschen zu schreiben, die politisches Kaspertheater zu ihrem jetzigen Beruf gewählt haben, doch es sind ihrer zu viele, sie vagabundieren in Rudeln durch die Weiten des Internets und der Schaden, den sie anrichten, ist erheblich. Und sicher hätte Lenin, wenn er die merkwürdigen Verwandlungen gesehen hätte, die mit der ehemaligen sowjetischen Journalistin vor sich gingen, gesagt: Möge Gott uns von solchen Freunden befreien, mit unseren Feinden werden wir schon alleine fertig. Weiterlesen