Kampf dem Zentrismus, die versteckte und darum besonders gefährliche Abart des Opportunismus III

stalin_liestJ.W. Stalin

ÜBER EINIGE FRAGEN DER GESCHICHTE DES BOLSCHEWISMUS

Brief an die Redaktion der Zeitschrift „Proletarskaja Rewoluzija“

 Werte Genossen!

Ich protestiere entschieden dagegen, dass in der Zeitschrift „Proletarskaja Rewoluzija“ (Nr. 6, 1930) der parteifeindliche und halbtrotzkistische Artikel von Sluzki „Die Bolschewiki über die deutsche Sozialdemokratie in der Periode ihrer Vorkriegskrise“ als Diskussionsartikel veröffentlicht worden ist.

Sluzki behauptet, Lenin (die Bolschewiki) habe die Gefahr des Zentrismus in der deutschen und überhaupt in der Vorkriegssozialdemokratie unterschätzt, das heißt, er habe die Gefahr des verkappten Opportunismus, die Gefahr des Versöhnlertums gegenüber dem Opportunismus, unterschätzt. Mit anderen Worten, Sluzki stellt die Dinge so hin, als ob Lenin (die Bolschewiki) keinen unversöhnlichen Kampf gegen den Opportunismus geführt habe, denn die Unterschätzung des Zentrismus ist im Grunde genommen ein Verzicht auf den voll entfalteten Kampf gegen den Opportunismus. Demnach wäre Lenin in der Vorkriegsperiode noch kein echter Bolschewik gewesen, demnach wäre Lenin erst in der Periode des imperialistischen Krieges oder gar erst bei Ausgang dieses Krieges ein echter Bolschewik geworden.

Das erzählt Sluzki in seinem Artikel. Sie aber lassen sich, anstatt diesen neu gebackenen „Historiker“ als Verleumder und Fälscher zu brandmarken, mit ihm in eine Diskussion ein, stellen ihm eine Tribüne zur Verfügung. Ich kann nicht umhin, dagegen zu protestieren, dass Sluzkis Artikel in Ihrer Zeitschrift als Diskussionsartikel veröffentlicht worden ist, denn man darf die Frage des Bolschewismus Lenins, die Frage, ob Lenin gegen den Zentrismus als bestimmte Spielart des Opportunismus einen prinzipiellen unversöhnlichen Kampf geführt hat oder nicht geführt hat, ob Lenin ein echter Bolschewik war oder es nicht war, nicht zum Gegenstand einer Diskussion machen.

In Ihrer „von der Redaktion“ unterzeichneten Erklärung, die am 20. Oktober an das ZK geschickt wurde, erkennen Sie an, dass die Redaktion einen Fehler begangen hat, indem sie den Artikel Sluzkis als Diskussionsartikel veröffentlichte. Das ist natürlich gut, obwohl die Erklärung der Redaktion mit großer Verspätung erscheint. Sie begehen aber in Ihrer Erklärung einen neuen Fehler, indem Sie verkünden, dass „die Redaktion die weitere Bearbeitung des ganzen Kreises der Probleme, die das gegenseitige Verhältnis der Bolschewiki und der II. Internationale der Vorkriegszeit betreffen, in der ‚Proletarskaja Rewoluzija’ als politisch höchst aktuell und notwendig erachtet“. Das bedeutet, dass Sie beabsichtigen, die Leute von neuem in eine Diskussion hineinzuziehen über Fragen, die Axiome des Bolschewismus sind. Das bedeutet, dass Sie sich neuerlich mit der Absicht tragen, die Frage des Bolschewismus Lenins aus einem Axiom zu einem Problem zu machen, das der „weiteren Bearbeitung“ bedürfe. Warum, aus welchem Grunde?

Jedermann ist bekannt, dass der Leninismus im schonungslosen Kampf gegen den Opportunismus aller Schattierungen, darunter auch gegen den Zentrismus im Westen (Kautsky), gegen den Zentrismus bei uns (Trotzki u. a.), entstand, wuchs und erstarkte. Das können selbst die direkten Feinde des Bolschewismus nicht leugnen. Das ist ein Axiom. Sie aber zerren uns zurück, indem Sie versuchen, ein Axiom zu einem Problem zu machen, das der „weiteren Bearbeitung“ bedürfe. Warum? Aus welchem Grunde? Vielleicht aus Unkenntnis der Geschichte des Bolschewismus? Vielleicht um eines faulen Liberalismus willen, damit die Sluzki und die sonstigen Schüler Trotzkis nicht sagen können, dass man ihnen den Mund verbiete? Ein recht sonderbarer Liberalismus, der praktiziert wird auf Kosten der ureigensten Interessen des Bolschewismus…

Was hält eigentlich die Redaktion in dem Artikel Sluzkis für wert, in einer Diskussion untersucht zu werden?

1. Sluzki behauptet, dass Lenin (die Bolschewiki) keine auf den Bruch, auf die Trennung von den Opportunisten der deutschen Sozialdemokratie, von den Opportunisten der II. Internationale der Vorkriegszeit gerichtete Linie verfolgt habe. Sie wollen über diese trotzkistische These Sluzkis diskutieren. Aber was gibt es hier zu diskutieren? Ist es nicht klar, dass Sluzki einfach Lenin, die Bolschewiki verleumdet? Eine Verleumdung muss man brandmarken, nicht aber zum Gegenstand einer Diskussion machen.

Jeder Bolschewik, der wirklich Bolschewik ist, weiß, dass Lenin schon lange vor dem Kriege, etwa seit 1903-1904, als sich in Rußland die Gruppe der Bolschewiki herausbildete und als sich die Linken in der deutschen Sozialdemokratie zum ersten Mal bemerkbar machten, eine Linie verfolgt hat, die auf den Bruch, auf die Trennung von den Opportunisten sowohl bei uns, in der Sozialdemokratischen Partei Rußlands, wie auch dort, in der II. Internationale, im Besonderen in der deutschen Sozialdemokratie, gerichtet war.

Jeder Bolschewik weiß, dass sich gerade deswegen die Bolschewiki schon damals (1903-1905) in den Reihen der Opportunisten der II. Internationale den ehrenvollen Ruf von „Spaltern“ und „Desorganisatoren“ erwarben. Was konnte aber Lenin, was konnten die Bolschewiki tun, wenn die linken Sozialdemokraten in der II. Internationale, und vor allem in der deutschen Sozialdemokratie, eine schwache und ohnmächtige, organisatorisch nicht zusammengefasste, ideologisch nicht ausgerüstete Gruppe darstellten, die sich fürchtete, das Wort „Bruch“, „Spaltung“ auch nur auszusprechen? Man kann doch nicht fordern, dass Lenin, dass die Bolschewiki von Rußland aus an Stelle der Linken eine Spaltung in den Parteien des Westens hätten vornehmen sollen.

Ich rede schon gar nicht davon, dass organisatorische und ideologische Schwäche nicht nur in der Vorkriegsperiode ein kennzeichnender Zug der linken Sozialdemokraten war. Diesen negativen Zug behielten die Linken bekanntlich auch in der Nachkriegsperiode. Alle kennen die Einschätzung der deutschen linken Sozialdemokraten, die Lenin in seinem bekannten Artikel „Über die Junius-Broschüre“ (Junius – Rosa Luxemburg, Führerin der Linken in der deutschen Sozialdemokratie.) gab, der im Oktober 1916, das heißt mehr als zwei Jahre nach Beginn des Krieges, veröffentlicht wurde und wo Lenin, an einer ganzen Reihe ernstester politischer Fehler der linken Sozialdemokraten in Deutschland Kritik übend, von „der Schwäche aller deutschen Linken, die von allen Seiten von dem niederträchtigen Netz der kautskyanischen Heuchelei, der Pedanterie, des ‚Wohlwollens’ den Opportunisten gegenüber umgarnt sind“, spricht, wo er sagt: „Junius bat sich nicht völlig frei gemacht von denn ‚Milieu’ der deutschen, selbst der linken Sozialdemokraten, die eine Spaltung fürchten und Angst haben, die revolutionären Losungen bis zu Ende auszusprechen.“

Von allen Gruppierungen der II. Internationale waren die russischen Bolschewiki damals die einzige Gruppierung, die auf Grund ihrer organisatorischen Erfahrung und ideologischen Rüstung fähig war, etwas Ernstes im Sinne eines direkten Bruches, einer Trennung von ihren eigenen Opportunisten in ihrer russischen Sozialdemokratie zu unternehmen. Hätten die Sluzki nun versucht, nicht etwa zu beweisen, sondern einfach nur anzunehmen, dass Lenin und die russischen Bolschewiki nicht ihre ganze Kraft eingesetzt hätten, um den Bruch mit den Opportunisten (Plechanow, Martow, Dan) zu organisieren und die Zentristen (Trotzki und die sonstigen Anhänger des Augustblocks) davonzujagen, dann könnte man über den Bolschewismus Lenins, über den Bolschewismus der Bolschewiki streiten. Das ist es ja aber gerade, dass die Sluzki es nicht wagen, zugunsten einer solchen hirnverbrannten Annahme auch nur ein Sterbenswörtchen vorzubringen. Sie wagen es nicht, weil sie wissen, dass die jedermann bekannten Tatsachen der entschiedenen Politik des Bruches mit den Opportunisten aller Schattierungen, die die russischen Bolschewiki durchführten (1904-1912), eine solche Annahme schlagend widerlegen. Sie wagen es nicht, weil sie wissen, dass man sie schon am nächsten Tage an den Pranger stellen würde.

Hier aber die Frage: Konnten die russischen Bolschewiki den Bruch mit ihren Opportunisten und zentristischen Versöhnlern lange vor dem imperialistischen Kriege (1904-1912) durchführen, ohne gleichzeitig eine Linie zu verfolgen, die auf den Bruch, auf die Trennung von den Opportunisten und Zentristen der II. Internationale gerichtet war? Wer kann daran zweifeln, dass die russischen Bolschewiki ihre Politik gegenüber den Opportunisten und Zentristen als ein Vorbild der Politik für die Linken im Westen betrachteten? Wer kann daran zweifeln, dass die russischen Bolschewiki die linken Sozialdemokraten im Westen, insbesondere die Linken in der deutschen Sozialdemokratie, in jeder Weise zum Bruch, zur Trennung von ihren Opportunisten und Zentristen drängten? Es ist nicht die Schuld Lenins und der russischen Bolschewiki, wenn sich die linken Sozialdemokraten im Westen nicht als reif erwiesen, in die Fußtapfen der russischen Bolschewiki zu treten.

2. Sluzki wirft Lenin und den Bolschewiki vor, dass sie die Linken in der deutschen Sozialdemokratie nicht entschieden und rückhaltlos unterstützten, dass sie sie nur mit ernsten Vorbehalten unterstützten, dass Fraktionserwägungen sie gehindert hätten, die Linken restlos zu unterstützen. Gegen diesen großmäuligen und durch und durch verlogenen Vorwurf wollen Sie diskutieren. Was gibt es aber hier eigentlich zu diskutieren? Ist es nicht klar, dass Sluzki hier manövriert und versucht, mit seinem verlogenen Vorwurf gegen Lenin und die Bolschewiki die wirklichen Mängel in der Stellung der Linken in Deutschland zu bemänteln? Ist es nicht klar, dass die Bolschewiki die Linken in Deutschland, die immer wieder zwischen Bolschewismus und Menschewismus schwankten, nicht ohne ernste Vorbehalte, nicht ohne ernste Kritik an ihren Fehlern unterstützen konnten, wenn sie an der Arbeiterklasse und ihrer Revolution nicht Verrat üben wollten? Gaunerische Manöver muss man brandmarken, nicht aber zum Gegenstand einer Diskussion machen.

Ja, die Bolschewiki haben die linken Sozialdemokraten in Deutschland nur unter bestimmten ernsten Vorbehalten unterstützt, indem sie deren halbmenschewistische Fehler kritisierten. Dafür muss man sie jedoch loben, nicht aber ihnen Vorwürfe machen.

Gibt es Leute, die daran zweifeln?

Wenden wir uns den bekanntesten Tatsachen aus der Geschichte zu.

a) Im Jahre 1903 traten ernste Meinungsverschiedenheiten zwischen Bolschewiki und Menschewiki in Rußland in der Frage der Parteimitgliedschaft auf. Mit ihrer Formulierung über die Mitgliedschaft in der Partei wollten die Bolschewiki einen organisatorischen Damm gegen die Überschwemmung der Partei mit nichtproletarischen Elementen errichten. Die Gefahr einer solchen Überschwemmung war damals angesichts des bürgerlich-demokratischen Charakters der russischen Revolution überaus real. Die russischen Menschewiki vertraten den entgegengesetzten Standpunkt, der den nichtproletarischen Elementen die Tore der Partei sperrangelweit öffnete. Angesichts der Wichtigkeit, die die Fragen der russischen Revolution für die internationale revolutionäre Bewegung hatten, beschlossen die westeuropäischen Sozialdemokraten, in die Sache einzugreifen. Auch linke Sozialdemokraten in Deutschland, Parvus und Rosa Luxemburg, die damaligen Führer der Linken, griffen ein. Und was geschah? Beide sprachen sich für die Menschewiki, gegen die Bolschewiki aus. Dabei wurde gegen die Bolschewiki die Anklage des Ultrazentralismus und blanquistischer Tendenzen erhoben. Später wurden diese abgeschmackten und spießerhaften Epitheta von den Menschewiki aufgegriffen und durch die ganze Welt getragen.

b) Im Jahre 1905 kam es zwischen Bolschewiki und Menschewiki in Rußland zu Meinungsverschiedenheiten über den Charakter der russischen Revolution. Die Bolschewiki vertraten die Idee des Bündnisses der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft, bei Hegemonie des Proletariats. Die Bolschewiki behaupteten, dass man die revolutionär-demokratische Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft erstreben müsse, um dann von der bürgerlich-demokratischen Revolution sofort zur sozialistischen Revolution überzugehen, wobei man sich die Unterstützung der Dorfarmut zu sichern habe. Die Menschewiki in Rußland lehnten die Idee der Hegemonie des Proletariats in der bürgerlich-demokratischen Revolution ab, sie zogen der Politik des Bündnisses der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft die Politik des Paktierens mit der liberalen Bourgeoisie vor, die revolutionär-demokratische Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft aber erklärten sie für ein reaktionäres, blanquistisches Schema, das der Entwicklung der bürgerlichen Revolution widerspreche. Wie verhielten sich zu diesen Auseinandersetzungen die Linken in der deutschen Sozialdemokratie, Parvus und Rosa Luxemburg? Sie ersannen ein utopisches und halbmenschewistisches Schema, das der permanenten Revolution (ein Zerrbild des Marxschen Revolutionsschemas), durchdrungen von einer durch und durch menschewistischen Verneinung der Politik des Bündnisses der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft, und stellten es dem bolschewistischen Schema der revolutionär-demokratischen Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft entgegen. Im Weiteren wurde dieses halbmenschewistische Schema der permanenten Revolution von Trotzki (teilweise von Martow) aufgegriffen und zu einem Kampfmittel gegen den Leninismus gemacht.

c) In der Vorkriegsperiode trat in den Parteien der II. Internationale als eine der aktuellsten Fragen die nationale und koloniale Frage in den Vordergrund, die Frage der unterdrückten Nationen und Kolonien, die Frage der Befreiung der unterdrückten Nationen und Kolonien, die Frage der Methoden des Kampfes gegen den Imperialismus, die Frage der Wege zum Sturz des Imperialismus. Im Interesse der Entfaltung der proletarischen Revolution und der Einkreisung des Imperialismus schlugen die Bolschewiki die Politik vor, die Befreiungsbewegung der unterdrückten Nationen und der Kolonien auf der Grundlage der Selbstbestimmung der Nationen zu unterstützen; sie entwickelten das Schema der Einheitsfront zwischen der proletarischen Revolution der fortgeschrittenen Länder und der revolutionären Befreiungsbewegung der Völker der Kolonien und unterdrückten Länder. Die Opportunisten aller Länder, die Sozialchauvinisten und Sozialimperialisten aller Länder fielen im Zusammenhang damit sofort über die Bolschewiki her. Die Bolschewiki wurden wie tolle Hunde gehetzt. Welches war damals die Stellung der linken Sozialdemokraten im Westen? Sie entwickelten eine halbmenschewistische Theorie des Imperialismus, lehnten das Prinzip der Selbstbestimmung der Nationen in seiner marxistischen Auffassung (einschließlich der Lostrennung und der Bildung selbständiger Staaten) ab, wiesen die These von der großen revolutionären Bedeutung der Befreiungsbewegung der Kolonien und unterdrückten Länder zurück, wiesen die These von der Möglichkeit der Einheitsfront zwischen der proletarischen Revolution und der nationalen Befreiungsbewegung zurück und stellten diesen ganzen halbmenschewistischen Mischmasch, der nichts als eine einzige Unterschätzung der nationalen und kolonialen Frage ist, dem marxistischen Schema der Bolschewiki entgegen. Es ist bekannt, dass Trotzki später diesen halbmenschewistischen Mischmasch aufgriff und als Kampfmittel gegen den Leninismus ausnutzte.

Das sind die jedermann bekannten Fehler der linken Sozialdemokraten in Deutschland.

Ich rede schon gar nicht von den anderen Fehlern der deutschen Linken, die in entsprechenden Artikeln von Lenin scharf kritisiert wurden.

Ich rede auch nicht von den Fehlern, die sie bei der Einschätzung der Politik der Bolschewiki in der Periode des Oktoberumsturzes begangen haben.

Wovon zeugen diese Fehler der deutschen Linken aus der Geschichte der Vorkriegsperiode, wenn nicht davon, dass die linken Sozialdemokraten trotz ihrer linken Positionen sich noch nicht von dem menschewistischen Ballast befreit hatten?

Gewiss, die Linken in Deutschland hatten nicht nur ernste Fehler. Sie haben auch große und ernste revolutionäre Taten aufzuweisen. Ich denke dabei an eine ganze Reihe ihrer Verdienste und an ihr revolutionäres Auftreten in Fragen der inneren Politik und im besonderen des Wahlrechtskampfes, in Fragen des parlamentarischen und außerparlamentarischen Kampfes, des Generalstreiks, des Krieges, der Revolution von 1905 in Rußland usw. Eben deswegen rechneten die Bolschewiki mit ihnen als mit Linken und unterstützten sie, drängten sie vorwärts. Dies schafft jedoch nicht die Tatsache aus der Welt und kann sie nicht aus der Welt schaffen, dass die linken Sozialdemokraten in Deutschland zugleich eine ganze Reihe ernstester politischer und theoretischer Fehler aufzuweisen hatten, dass sie sich noch nicht von dem menschewistischen Ballast befreit hatten und daher der ernstesten Kritik von Seiten der Bolschewiki bedurften.

Urteilen Sie jetzt selbst, ob Lenin und die Bolschewiki die linken Sozialdemokraten im Westen ohne ernste Vorbehalte, ohne ernste Kritik an ihren Fehlern unterstützen durften, wenn sie nicht an den Interessen der Arbeiterklasse, an den Interessen der Revolution, am Kommunismus Verrat üben wollten?

Ist es nicht klar, dass Sluzki, der Lenin und den Bolschewiki Vorwürfe macht über das, wofür er ihnen dankbar sein müsste, wenn er Bolschewik wäre, sich selbst restlos als halber Menschewik, als verkappter Trotzkist entlarvt?

Sluzki nimmt an, dass Lenin und die Bolschewiki in ihrer Einschätzung der Linken im Westen von Fraktionserwägungen ausgegangen seien, dass folglich die russischen Bolschewiki die große Sache der internationalen Revolution den Interessen ihrer Fraktion geopfert hätten. Es erübrigt sich wohl nachzuweisen, dass es nichts Flacheres und Gemeineres geben kann als eine solche Annahme. Es kann nichts Flacheres geben, da selbst die offenkundigsten Flachköpfe unter den Menschewiki einzusehen beginnen, dass die russische Revolution keine Privatangelegenheit der Russen ist, dass sie im Gegenteil die Sache der Arbeiterklasse der ganzen Welt, die Sache der proletarischen Weltrevolution ist. Es kann nichts Gemeineres geben, da selbst die berufsmäßigen Verleumder aus der II. Internationale einzusehen beginnen, dass der konsequente und bis zum letzten revolutionäre Internationalismus der Bolschewiki ein Musterbeispiel des proletarischen Internationalismus für die Arbeiter aller Länder ist.

Ja, die russischen Bolschewiki stellten in den Vordergrund die Hauptfragen der russischen Revolution, wie die Fragen der Partei, der Stellung der Marxisten zur bürgerlich-demokratischen Revolution, des Bündnisses der Arbeiterklasse und der Bauernschaft, der Hegemonie des Proletariats, des parlamentarischen und außerparlamentarischen Kampfes, des Generalstreiks, des Hinüberwachsens der bürgerlich-demokratischen Revolution in die sozialistische, der Diktatur des Proletariats, des Imperialismus, der Selbstbestimmung der Nationen, der Befreiungsbewegung der unterdrückten Nationen und der Kolonien, der Politik der Unterstützung dieser Bewegung usw. Sie stellten diese Fragen in den Vordergrund als den Prüfstein, an dem sie die revolutionäre Standhaftigkeit der linken Sozialdemokraten im Westen erprobten. Hatten sie ein Recht dazu? Ja, das hatten sie. Sie hatten nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, so zu handeln. Sie hatten die Pflicht, so zu handeln, weil alle diese Fragen gleichzeitig Grundfragen der Weltrevolution waren, deren Aufgaben die Bolschewiki ihre Politik, ihre Taktik unterordneten. Sie hatten die Pflicht, so zu handeln, weil nur an solchen Fragen das revolutionäre Wesen dieser oder jener Gruppierungen der II. Internationale wirklich geprüft werden konnte. Es fragt sich: Worin besteht hier der „Fraktionsgeist“ der russischen Bolschewiki und was hat das mit „fraktionellen“ Erwägungen zu tun?

Lenin schrieb bereits 1902 in seiner Schrift „Was tun?“: „Die Geschichte hat uns jetzt die nächste Aufgabe gestellt, welche die revolutionärste von allen nächsten Aufgaben des Proletariats irgendeines anderen Landes ist“, und „die Verwirklichung dieser Aufgabe, die Zerstörung des mächtigsten Bollwerks nicht nur der europäischen, sondern (wir können jetzt sagen) auch der asiatischen Reaktion, würde das russische Proletariat zur Avantgarde des internationalen revolutionären Proletariats machen.“ Seit dem Erscheinen der Schrift „Was tun?“ sind dreißig Jahre vergangen. Niemand wagt zu leugnen, dass die Ereignisse in dieser Periode Lenins Worte glänzend bestätigt haben. Folgt aber nicht daraus, dass die russische Revolution der Knotenpunkt der Weltrevolution war (und bleibt), dass die Grundfragen der russischen Revolution gleichzeitig die Grundfragen der Weltrevolution waren (und weiterhin sind)?

Ist es nicht klar, dass man nur an solchen Grundfragen das revolutionäre Wesen der linken Sozialdemokraten im Westen wirklich prüfen konnte?

Ist es nicht klar, dass Menschen, die diese Fragen als „fraktionelle“ Fragen betrachten, sich selbst restlos als Flachköpfe und Entartete entlarven?

3. Sluzki behauptet, es seien noch nicht genügend offizielle Dokumente gefunden worden, die von einem entschiedenen und unversöhnlichen Kampf Lenins (der Bolschewiki) gegen den Zentrismus zeugen. Mit dieser bürokratischen These operiert er wie mit einem unwiderlegbaren Argument zugunsten der Behauptung, dass also Lenin (die Bolschewiki) die Gefahr des Zentrismus in der II. Internationale unterschätzt habe. Und Sie wollen gegen diesen Gallimathias, gegen diese gaunerische Spitzfindigkeit diskutieren. Was gibt es hier eigentlich zu diskutieren? Ist es nicht ohnehin klar, dass Sluzki bemüht ist, mit dem Gerede über Dokumente die Kläglichkeit und Verlogenheit seiner so genannten Einstellung zu verhüllen?

Sluzki hält die vorhandenen Parteidokumente für ungenügend. Warum, aus welchem Grunde? Genügen denn nicht die jedermann bekannten Dokumente über die II. Internationale ebenso wie die über den innerparteilichen Kampf in der russischen Sozialdemokratie, um mit aller Klarheit die revolutionäre Unversöhnlichkeit Lenins und der Bolschewiki in ihrem Kampf gegen die Opportunisten und Zentristen zu demonstrieren? Kennt Sluzki überhaupt diese Dokumente? Was für Dokumente braucht er noch?

Nehmen wir an, dass außer den schon bekannten Dokumenten ein Haufen anderer Dokumente gefunden wird, sagen wir, Resolutionen der Bolschewiki, die ein übriges Mal von der Notwendigkeit sprechen, dem Zentrismus den Garaus zu machen. Bedeutet dies, dass das Vorhandensein papierner Dokumente allein genügt, um das wahrhaft revolutionäre Wesen und die wirkliche Unversöhnlichkeit der Bolschewiki gegenüber dem Zentrismus zu demonstrieren? Wer, außer hoffnungslosen Bürokraten, kann sich auf papierne Dokumente allein verlassen? Wer, außer Archivratten, begreift nicht, dass Parteien und Führer vor allem auf Grund ihrer Taten geprüft werden müssen und nicht nur auf Grund ihrer Deklarationen? Die Geschichte kennt nicht wenige Sozialisten, die bereitwillig beliebige revolutionäre Resolutionen unterschrieben, um sich lästige Kritiker vom Halse zu schaffen. Das bedeutet aber noch nicht, dass sie diese Resolutionen in die Tat umsetzten. Die Geschichte kennt ferner nicht wenige Sozialisten, die von den Arbeiterparteien der anderen Länder mit größter Heftigkeit die allerrevolutionärsten Aktionen forderten.

Das bedeutet aber noch nicht, dass sie in ihrer eigenen Partei oder im eigenen Lande vor den eigenen Opportunisten, vor der eigenen Bourgeoisie nicht die Segel strichen. Hat uns nicht deswegen Lenin gelehrt, revolutionäre Parteien, Strömungen und Führer nicht auf Grund ihrer Deklarationen und Resolutionen, sondern auf Grund ihrer Taten zu prüfen?

Ist es nicht klar, das Sluzki, wollte er tatsächlich die Unversöhnlichkeit Lenins und der Bolschewiki in ihrer Stellungnahme zum Zentrismus prüfen, zur Grundlage seines Artikels nicht einzelne Dokumente und zwei, drei Privatbriefe hätte nehmen dürfen, sondern dass er die Bolschewiki auf Grund ihrer Taten, ihrer Geschichte, ihrer Handlungen hätte prüfen müssen. Gab es etwa bei uns, in der Sozialdemokratie Rußlands, keine Opportunisten, keine Zentristen? Führten etwa die Bolschewiki keinen entschiedenen und unversöhnlichen Kampf gegen alle diese Strömungen? Waren etwa diese Strömungen nicht sowohl ideologisch als auch organisatorisch mit den Opportunisten und Zentristen im Westen verbunden? Haben etwa die Bolschewiki nicht die Opportunisten und Zentristen so geschlagen, wie sie von keiner linken Gruppe in der ganzen Welt geschlagen worden sind? Wie kann man nach alledem sagen, dass Lenin und die Bolschewiki die Gefahr des Zentrismus unterschätzt hätten? Warum hat Sluzki diese Tatsachen außer acht gelassen, die für die Charakteristik der Bolschewiki von entscheidender Bedeutung sind? Warum hat er nicht die zuverlässigste Methode, Lenin und die Bolschewiki zu prüfen, angewandt, die Methode der Prüfung auf Grund ihrer Taten, auf Grund ihrer Handlungen? Warum hat er die weniger zuverlässige Methode vorgezogen, in zufällig zusammengetragenen Papieren zu wühlen?

Weil die Anwendung der zuverlässigeren Methode, die Bolschewiki zu prüfen, sie auf Grund ihrer Taten zu prüfen, mit einem Schlag die ganze Einstellung Sluzkis über den Haufen geworfen hätte.

Weil die Prüfung der Bolschewiki auf Grund ihrer Taten gezeigt hätte, dass die Bolschewiki die einzige revolutionäre Organisation in der Welt sind, die die Opportunisten und Zentristen restlos geschlagen und aus der Partei hinausgejagt hat.

Weil das Zurückgreifen auf die wirklichen Taten und die wirkliche Geschichte der Bolschewiki gezeigt hätte, dass die Lehrer Sluzkis, die Trotzkisten, die Haupt- und Stammgruppe waren, die in Rußland den Zentrismus züchtete und zu diesem Zweck eine besondere Organisation als Herd des Zentrismus, in Gestalt des Augustblocks, schuf.

Weil die Prüfung der Bolschewiki auf Grund ihrer Taten Sluzki endgültig als einen Fälscher der Geschichte unserer Partei entlarvt hätte, der das zentristische Wesen des Trotzkismus der Vorkriegsperiode dadurch zu bemänteln versucht, dass er Lenin und die Bolschewiki verleumderisch beschuldigt, sie hätten die Gefahr des Zentrismus unterschätzt.

So, Genossen Redakteure, verhält es sich mit Sluzki und seinem Artikel.

Sie sehen, dass die Redaktion einen Fehler begangen hat, als sie eine Diskussion mit einem Fälscher der Geschichte unserer Partei zuließ.

Was konnte die Redaktion auf diesen falschen Weg bringen?

Ich glaube, dass sie auf diesen Weg durch den faulen Liberalismus gebracht wurde, der gegenwärtig unter einem Teil der Bolschewiki eine gewisse Verbreitung gefunden hat. Manche Bolschewiki meinen, der Trotzkismus sei eine Fraktion des Kommunismus, die zwar irrt, nicht wenig Dummheiten macht, mitunter sogar sowjetfeindlich ist, aber immerhin eine Fraktion des Kommunismus sei. Daher ein gewisser Liberalismus gegenüber den Trotzkisten und trotzkistisch denkenden Leuten. Es erübrigt sich wohl nachzuweisen, dass eine solche Auffassung vom Trotzkismus äußerst falsch und schädlich ist. In Wirklichkeit hat der Trotzkismus schon lange aufgehört, eine Fraktion des Kommunismus zu sein. In Wirklichkeit ist der Trotzkismus ein Vortrupp der konterrevolutionären Bourgeoisie, die den Kampf führt gegen den Kommunismus, gegen die Sowjetmacht, gegen den Aufbau des Sozialismus in der UdSSR.

Wer hat der konterrevolutionären Bourgeoisie eine geistige, ideologische Waffe gegen den Bolschewismus geliefert in Gestalt der These von der Unmöglichkeit der Errichtung des Sozialismus in unserem Lande, in Gestalt der These von der Unvermeidlichkeit der Entartung der Bolschewiki und dergleichen mehr? Diese Waffe hat ihr der Trotzkismus geliefert. Man kann die Tatsache nicht als Zufall betrachten, dass alle sowjetfeindlichen Gruppierungen in der UdSSR bei ihren Versuchen, die Unvermeidlichkeit des Kampfes gegen die Sowjetmacht zu begründen, sich auf die bekannte These des Trotzkismus von der Unmöglichkeit der Errichtung des Sozialismus in unserem Lande, von der Unvermeidlichkeit der Entartung der Sowjetmacht, von der Wahrscheinlichkeit der Rückkehr zum Kapitalismus beriefen.

Wer hat der konterrevolutionären Bourgeoisie in der UdSSR eine taktische Waffe geliefert in Form von Versuchen offener Aktionen gegen die Sowjetmacht? Diese Waffe haben ihr die Trotzkisten geliefert, die in Moskau und Leningrad am 7. November 1927 sowjetfeindliche Demonstrationen zu veranstalten versuchten. Es ist eine Tatsache, dass die sowjetfeindlichen trotzkistischen Aktionen der Bourgeoisie den Nacken steiften und die Schädlingsarbeit der bürgerlichen Spezialisten entfesselten.

Wer hat der konterrevolutionären Bourgeoisie eine organisatorische Waffe geliefert in Form von Versuchen, unterirdische sowjetfeindliche Organisationen zu bilden? Diese Waffe haben ihr die Trotzkisten geliefert, die ihre eigene antibolschewistische illegale Gruppe organisierten. Es ist eine Tatsache, dass die unterirdische sowjetfeindliche Arbeit der Trotzkisten die organisatorische Formierung der sowjetfeindlichen Gruppierungen in der UdSSR erleichterte.

Der Trotzkismus ist ein Vortrupp der konterrevolutionären Bourgeoisie.

Deshalb ist der Liberalismus gegenüber dem Trotzkismus, auch wenn dieser geschlagen ist und sich maskiert, eine Torheit, die an ein Verbrechen, an einen Verrat an der Arbeiterklasse grenzt.

Deshalb müssen die Versuche mancher „Literaten“ und „Historiker“, in unsere Literatur maskierten trotzkistischen Plunder einzuschmuggeln, auf die entschiedene Abfuhr der Bolschewiki stoßen.

Deshalb darf man keine literarische Diskussion mit trotzkistischen Schmugglern zulassen.

Mir scheint, dass die „Historiker“ und „Literaten“ von der Art der trotzkistischen Schmuggler ihre Schmugglerarbeit vorläufig in zwei Richtungen zu betreiben bemüht sind.

Erstens bemühen sie sich um den Nachweis, dass Lenin in der Vorkriegsperiode die Gefahr des Zentrismus unterschätzt hätte, wobei es dem unerfahrenen Leser überlassen bleibt zu vermuten, dass folglich Lenin damals noch kein echter Revolutionär gewesen, dass er es erst nach dem Kriege geworden wäre, nachdem er mit Trotzkis Hilfe „umgerüstet“ hätte. Als typischen Vertreter von Schmugglern dieser Art kann man Sluzki betrachten.

Wir haben oben gesehen, dass Sluzki und Konsorten nicht wert sind, dass man sich lange mit ihnen abgibt.

Zweitens bemühen sie sich um den Nachweis, dass Lenin in der Vorkriegsperiode die Notwendigkeit des Hinüberwachsens der bürgerlich-demokratischen Revolution in die sozialistische Revolution nicht verstanden hätte, wobei es dem unerfahrenen Leser überlassen bleibt zu vermuten, dass folglich Lenin damals noch kein echter Bolschewik gewesen, dass er die Notwendigkeit eines solchen Hinüberwachsens erst nach dem Kriege begriffen hätte, nachdem er mit Trotzkis Hilfe „umgerüstet“ hätte. Als typischen Vertreter von Schmugglern dieser Art kann man Wolossewitsch, den Verfasser des „Lehrgangs der Geschichte der KPdSU(B)“, betrachten.

Zwar schrieb Lenin bereits 1905: „Von der demokratischen Revolution werden wir sofort, und zwar nach Maßgabe unserer Kraft, der Kraft des klassenbewussten und organisierten Proletariats, den Übergang zur sozialistischen Revolution beginnen. Wir sind für die ununterbrochene Revolution. Wir werden nicht auf halbem Wege stehen bleiben.“ Zwar könnte man Tatsachen und Dokumente analoger Art in den Werken von Lenin in großer Menge finden. Aber was kümmern die Wolossewitsch die Tatsachen aus dem Leben und Wirken Lenins? Die Wolossewitsch schreiben, um, nachdem sie sich bolschewistisch maskiert haben, ihre antileninistische Schmuggelware durchzubringen, über die Bolschewiki Lügen zu verbreiten und die Geschichte der bolschewistischen Partei zu falschen.

Sie sehen, die Wolossewitsch und die Sluzki sind einander wert.

Das sind so die „Wege und Kreuzwege“ der trotzkistischen Schmuggler.

Sie verstehen selbst, dass es nicht Sache der Redaktion der „Proletarskaja Rewoluzija“ ist, die Schmugglertätigkeit solcher „Historiker“ zu erleichtern, indem sie ihnen eine Diskussionstribüne zur Verfügung stellt.

Meines Erachtens besteht die Aufgabe der Redaktion darin, die Behandlung der Fragen der Geschichte des Bolschewismus auf die gebührende Höhe zu bringen, das Studium der Geschichte unserer Partei in wissenschaftliche, bolschewistische Bahnen zu lenken, sich mit gesteigerter Aufmerksamkeit gegen die trotzkistischen und alle sonstigen Fälscher der Geschichte unserer Partei zu wenden und ihnen systematisch die Masken herunterzureißen.

Das ist um so notwendiger, als sogar einige unserer Historiker – ich spreche von Historikern ohne Anführungszeichen, von den bolschewistischen Historikern unserer Partei – nicht frei sind von Fehlern, die den Sluzki und Wolossewitsch Wasser auf die Mühle leiten. Hier bildet leider auch Genosse Jaroslawski keine Ausnahme, dessen Bücher über die Geschichte der KPdSU(B) trotz ihrer Vorzüge eine Reihe von Fehlern prinzipiellen und historischen Charakters enthalten.

Mit kommunistischem Gruß

J. Stalin

Zeitschrift „Proletarskaja Rewoluzija“ (Die proletarische Revolution) Nr. 6 (113), 1931.